Neues Programm "forMuse" fördert Forschung an Museen

Mit dem neuen, vom Wissenschaftsministerium initiierten Forschungsförderprogramm "forMuse - Forschung an Museen" soll die Forschung an Museen gestärkt und weiterentwickelt sowie die Forschungsqualität verbessert werden.

Die erste, mit zwei Mio. Euro dotierte Ausschreibung ist nun gestartet, teilte das Ministerium mit.

Über die gesamte Laufzeit 2008 bis 2012 ist das Programm mit fünf Mio. Euro dotiert. Eine zweite Ausschreibung ist für 2009 (Fokus auf Nachwuchswissenschafter) und eine dritte für 2010 geplant, für beide stehen jeweils 1,5 Mio. Euro zur Verfügung.

“Museen sind wichtige außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, die eine Reihe von Forschungskooperationen und Netzwerke aufgebaut haben. Es ist unsere Aufgabe, die Forschungskapazitäten der Museen künftig stärker zu nützen und zu fördern”, erklärte Wissenschaftsminister Johannes Hahn (V) in einer Aussendung des Ministeriums.

Ein Programmziel von “forMuse” ist die Förderung und (Weiter-)Qualifizierung des wissenschaftlichen Personals. Prinzipiell ist das Programm thematisch offen, speziell unterstützt werden Objekt- und Provenienz-, Sammlungs-, Konservierungs- und Restaurationsforschung, Rezeptions- und Wirkungsforschung sowie Institutionen-Forschung.

Das Programm wendet sich an Bundesmuseen, sonstige Museen gemäß den Richtlinien für das Österreichische Museumsgütesiegel, Erhalter von Fachhochschulstudiengängen und Fachhochschulen, Universitäten, außeruniversitäre wissenschaftliche Einrichtungen sowie Pädagogische Hochschulen. Bei der Antragstellung ist die Teilnahme von zumindest einem Museum erforderlich, Projekte müssen zudem mindestens eine Person aus einer anderen Institution einbeziehen. Über die Interdisziplinarität solle “frisches Blut” in die Forschung an Museen fließen, meinte die Programmverantwortliche Ursula Brustmann gegenüber der APA.

Im Rahmen der ersten Ausschreibung können bis 18. August 2008 Projekte eingereicht werden, die Entscheidung fällt bis spätestens 1. März 2009. Die maximale Fördersumme pro Projekt beträgt 200.000 Euro bei einer Laufzeit von maximal 36 Monaten.

Details zur Ausschreibung im Internet:
http://www.bmwf.gv.at/forschung/ausschreibungen/formuse

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