Neues Landesklinikum in Wr. Neustadt: Ziel ist Inbetriebnahme 2028

Das neue Landesklinikum in Wiener Neustadt soll 2028 in Betrieb gehen.
Das neue Landesklinikum in Wiener Neustadt soll 2028 in Betrieb gehen. ©pixabay.com (Themenbild)
Das Landesklinikum Wiener Neustadt soll 2028 in Betrieb gehen. Das Gebäude wird im Stadtteil Civitas Nova neu gebaut - dafür werden rund 535 Millionen Euro investiert.

Der entsprechende Beschluss im Landtag ist für April geplant. “Wir beginnen mit dem größten Investitionsprojekt in der Zweiten Republik in Niederösterreich neben dem Regierungsviertel”, sagte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) am Dienstag. Ziel sei eine Inbetriebnahme im Jahr 2028.

In dem Gebäude mit 680 Betten sollen 2.400 Mitarbeiter tätig sein. Da eine Generalsanierung bei laufendem Betrieb laut Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf (ÖVP) nicht möglich ist, wird das Landesklinikum an einem anderen Standort – in der Nähe des Krebsbehandlungs- und Forschungszentrums MedAustron – neu errichtet. Die Mitarbeiter sollen in die Planung eingebunden werden, betonte Pernkopf in einer Pressekonferenz in St. Pölten. Am alten, 1889 eröffneten Standort sollen in den Jahren bis zur Übersiedlung 28 Millionen Euro in die Infrastruktur bzw. in die Verbesserung des Betriebs investiert werden.

Bau des Landesklinikum soll bei Landtagssitzung beschlossen werden

Die Vorarbeiten für das neue Klinikum laufen seit mehreren Jahren. Der Bau soll in der Landtagssitzung am 11. April beschlossen werden. Nach der Ausschreibung eines Totalunternehmers ist die Auftragsvergabe für das zweite Quartal 2020 vorgesehen, umriss Pernkopf den Zeitplan. Das Landesklinikum Wiener Neustadt ist nach St. Pölten das zweitgrößte Krankenhaus in Niederösterreich.

Bürgermeister Klaus Schneeberger (ÖVP) bezeichnete es als “Chance” und “tolle städteplanerische Herausforderung”, dass durch die Übersiedlung das derzeitige, 12,7 Hektar große Krankenhaus-Areal mitten in Wiener Neustadt frei werde, um Stadtentwicklung zu machen. “Wir werden einen europäischen Planungswettbewerb machen”, kündigte Schneeberger an. Die Nachnutzung des Geländes sei “völlig offen” – man werde aber sicher “kein Wohnsilo” bauen, meinte der Stadtchef auf Nachfrage.

Weitere Bauprojekte im Gesundheitsbereich in NÖ:

An weiteren Bauprojekten in Niederösterreich im Gesundheitsbereich nannte die Landeshauptfrau u.a. die Errichtung des Hauses D im Universitätsklinikum St. Pölten, die Sanierung des Landesklinikums Gmünd, den Ausbau der Strahlentherapie in Krems, die Erweiterung der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Tulln sowie Investitionen in die klinische Forschung an den Standorten Krems, St. Pölten und Tulln.

(APA/Red)

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