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Neues Grubenunglück in China: 19 Tote und 24 Eingeschlossene

Beim zweiten schweren Grubenunglück in dieser Woche sind in China mindestens 19 Bergleute ums Leben gekommen.
Neues Grubenunglück in China fordert Tote
Kampf um Überlebende nach Grubenunglück

24 waren am Freitag auch zwei Tage nach der Gasexplosion in dem Kohlebergwerk in Luoyang in der Provinz Henan eingeschlossen, teilten Behördensprecher mit. Die Rettungsbemühungen wurden mit Hochdruck fortgesetzt.

Auch in dem am Sonntag von einem schweren Wassereinbruch getroffenen Kohlebergwerk in der nördlichen Provinz Shanxi wurde weiter versucht, 153 eingeschlossenen Arbeitern zur Hilfe zu kommen. Es gebe keine Lebenszeichen mehr, dennoch gehe der Einsatz weiter, hieß es.

In Luoyang konnten sich am Mittwochabend noch 50 Kumpel nach der Explosion in Sicherheit bringen. Der Besitzer der Mine ist geflohen. Die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua meldete, seine Konten seien gesperrt worden. Vier Beamte der Kreisverwaltung seien entlassen worden.

Die chinesischen Bergwerke gehören trotz massiver Bemühungen in den vergangenen Jahren um bessere Sicherheitsstandards weiterhin zu den gefährlichsten der Welt. Im vergangenen Jahr kamen nach einer amtlichen Statistik 2.631 Bergarbeiter unter Tage ums Leben. 2002 waren es 6.995 gewesen.

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