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Neues Gesicht für den Karlsplatz

Ein besserer Zugang zur U-Bahnstation, ein deutlich sichtbares Polizeiwachzimmer und intensivere Betreuung der Suchtkranken - Das soll die Umgestaltung des Resselparks am Wiener Karlsplatz bringen.

Das sagte Stadtbaudirektor Gerhard Weber am Freitag bei einer Vorstellung des Projekts. Mit den bis zu einer Million Euro teuren Arbeiten wird im März begonnen, die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2006 geplant.

Belästigung von Passanten reduzieren

Statt dem verwinkelten Zugang durch den Park soll künftig ein gerader Weg zur U-Bahn führen, sagte Weber. Die vier Terrassen, die derzeit überwunden werden müssen, werden entfernt. Zentraler Punkt des Umbaus ist aber die Übersiedlung des Wachzimmers aus der Passage in einen Gebäudeteil im Freien neben dem Eingang. Ein neuer Stützpunkt für Sozialarbeiter soll die Belästigung der Passanten durch Suchtgiftkranke reduzieren.

Neben diesen Sicherheitsmaßnahmen wird auch ein Schacht für den Wienkanal errichtet. Rund 25 Bäume müssen laut Weber insgesamt entfernt werden. Sie werden aber nicht geschlägert, sondern beim Stadtgartenamt „konserviert“.

Der Chef der sicherheitspolizeilichen Abteilung der Wiener Polizei, Peter Goldgruber, begrüßte den Umbau. „Das Wachzimmer kommt nun an die frische Luft.“ Schon allein die gute Sichtbarkeit soll helfen, die Belästigung der Passanten durch Dealer und Süchtige zu verringern.

“Verhaltensanpassung” der Drogenkranken

Mit der Einrichtung eines Stützpunktes für Sozialarbeiter wird beim Resselpark ein Zentrum für „Sicherheit, Beratung und Intervention “ entstehen, kündigte der Wiener Drogenkoordinator, Michael Dressel, an. Das Ziel sei, eine Verhaltensanpassung der Drogenkranken an den öffentlichen Raum zu erreichen, denn „wir wollen nicht kranke Menschen durch die Stadt treiben“.

Durch den Umbau soll das Herumlungern und Schnorren unmöglich gemacht werden, so Dressel. Dadurch lasse sich das subjektive Sicherheitsgefühl der Bevölkerung deutlich heben. Für Suchtgifthändler gebe es aber auch danach keine Toleranz.

Von dem Stützpunkt der Sozialarbeiter aus wird laut dem Drogenkoordinator künftig auch aktiv Konfliktmanagement betrieben. Die Experten sollen dort intervenieren, wo die Exekutive nicht einschreiten kann, etwa wenn Kranke vor Geschäftsportalen lange Zeit in Gruppen stehen.

Mit der Umgestaltung des Resselparks werde ein erster Schritt zur Gestaltung des Karlsplatzes gesetzt, so Weber. Nach Abschluss der Arbeiten könnte die Umgestaltung des ganzen Bereiches in Angriff genommen werden.

Redaktion: Elisabeth Skoda

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