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Neues Aufnahmeverfahren für AHS startet in Wien

©Bilderbox
In Wien beginnt ab heute das neue Aufnahmeverfahren für die AHS und die neue Wiener Mittelschule, die im Herbst startet. In den nächsten Tagen erhalten Eltern von Volksschulkindern die notwendigen Unterlagen per Post.

Immer wieder gab es in den vergangenen Jahren Probleme bei der AHS-Aufnahme in Wien. Weil viel zu viele Eltern ihre Kinder ins Gymnasium schicken wollen und die Schulen nicht genug Platz bieten. Bisher mussten viele Schüler auf weiter entfernte AHS ausweichen oder Containerklassen errichtet werden.

Deshalb wurde von Vertretern von Elternverbänden, Schuldirektoren, Lehrern und Mitarbeitern des Stadtschulrats ein neues Aufnahmeverfahren ausgearbeitet. Es kommt auch gleich beim neu aus der Taufe gehobenen Schultyp Wiener Mittelschule zum Einsatz. Wartezeiten sollen dabei kurz gehalten werden.

Termin für Aufnahmegespräch reservieren

Im Zuge des neuen Verfahrens wurde den Eltern bereits im Vorfeld der Aufnahme die Möglichkeit geboten, sich detailliert über die infrage kommenden Schulen zu informieren. Die Eltern werden gebeten, zwischen 7. und 23. Jänner telefonisch einen Termin für das Aufnahmegespräch am Wunsch-Standort in der Zeit zwischen 16. und 20. Februar zu reservieren.

Durch die Terminreservierung sollen Wartezeiten in der offiziellen Aufnahmewoche minimiert werden. Zudem können die Schulen dadurch gleich abschätzen, die zu erwartenden Anmeldezahlen abschätzen.

Die Aufnahmewoche für AHS und Wiener Mittelschule findet von 16. bis 20. Februar statt, jeweils von 8.00 bis 12.00 Uhr, am 17. und 19. Februar zusätzlich auch von 14.00 bis 17.00 Uhr.

Nicht die Reihenfolge zählt

Die Reihenfolge der Anmeldung ist kein Kriterium für die Aufnahme. Übersteigen die Anmeldezahlen die Kapazität einer Schule, dann erfolgt die Reihung nach den festgesetzten Kriterien der “Aufnahmsverfahrensverordnung”.

Demnach werden Kinder, die schon Geschwister an der Schule haben beziehungsweise die in der Nähe wohnen, bevorzugt behandelt. Wer weiter weg wohnt, wird weniger hoch priorisiert.

Sollte es Probleme bei der Schulwahl geben, werden die Eltern vom Direktor jener Schule, an der das Kind angemeldet wurde, gemeinsam mit Experten der AHS-Abteilung im Stadtschulrat beraten und begleitet. Bei einer AHS-Hotline können sich Eltern auch telefonisch informieren. Jedenfalls sollten die Eltern bis Ende März über die vorläufige Schulplatzzuweisung informiert werden.

Strengere Auswahl

Lesen, Schreiben und Rechnen erhalten Priorität: Entsprechend einer Verordnung des Unterrichtsministeriums dürfen Kinder, die im Semesterzeugnis in den Gegenständen “Deutsch” oder “Mathematik” eine schlechtere Note als “Gut” aufweisen, vorläufig nicht aufgenommen werden.

Diesen Kindern kann erst in einem zweiten Anmeldedurchgang Ende März an Schulen mit freien Plätzen ein vorläufiger AHS-Schulplatz zugewiesen werden.

Für alle Kinder gilt, dass erst durch die Abgabe der AHS-Reife-Erklärung an der AHS in der vorletzten Schulwoche – von 25. bis 29. Juni – die Schulplatzzusage definitiv wird.

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