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Neuer Videodolmetsch in Ambulanz der Justizanstalt Wien-Josefstadt

In der JA Josefstadt werden künftig Videodolmetscher eingesetzt
In der JA Josefstadt werden künftig Videodolmetscher eingesetzt ©APA
Hilfe für Häftlinge: Seit Anfang November 2014 können die Ärzte der Ambulanz der Krankenabteilung der Justizanstalt Josefstadt in Wien mit fremdsprachigen Häftlingen bei Bedarf mit über Video zugeschalteten Dolmetschern kommunizieren.
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Der Dolmetsch für die gewählte Sprache steht dabei innerhalb von durchschnittlich nur zwei Minuten zur Verfügung und kann per Videokonferenz Übersetzungshilfe leisten.

Bessere Versorgung in der JA Josefstadt

“Durch die verbesserte Kommunikation wird auch die Qualität der medizinischen Versorgung erhöht”, erklärte der Leiter des medizinischen Dienstes, Klaus Kaiser-Mühlecker, in einer Aussendung. In der Krankenabteilung der Justizanstalt Josefstadt werden pro Jahr bis zu 30.000 Patienten behandelt, ungefähr 20 bis 30 Prozent davon sprechen nicht Deutsch.

Sprachen der Videodolmetscher

Die Dolmetscher sind speziell für den Gesundheitsbereich geschult und stehen derzeit für 13 Sprachen zur Verfügung (darunter Gebärdensprache, Türkisch, Rumänisch und Bosnisch/Kroatisch/Serbisch).

Das Sprachangebot soll weiter ausgebaut werden. Das Pilotprojekt läuft bis Juni 2015. Die darin gesammelten Erfahrungen sollen bei der Ausweitung des Service auf alle österreichischen Justizanstalten einfließen.

(apa/red)

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