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Neuer Stützpunkt der Vorarlberger Flugrettung

Seit heute, Freitag, 29. Dezember 2006 starten Rettungsflüge der Vorarlberger Flugrettung von ihrem neuen Standort in Nenzing aus. Nach neunmonatiger Bauzeit wurde der neue Hubschrauberstützpunkt "Heliport Vorarlberg" in Anwesenheit von Sicherheitslandesrat Erich Schwärzler und Hochbaulandesrat Dieter Egger in Betrieb genommen. Die Baukosten belaufen sich auf 2,4 Millionen Euro.

Die 1.080 Quadratmeter große Landeplattform wird von baumartigen Stützen getragen und “schwebt” acht Meter über dem Boden. “Sie stellt nicht nur eine architektonisch ansprechende, sondern auch schalltechnisch vorteilhafte Lösung dar, durch die zudem der Eingriff in den umliegenden Wald minimiert werden konnte”, erklärte Landesrat Egger. Durch den Einsatz modernster Technik bei der Wärme- und Kälteversorgung werden jährlich zehn Tonnen Kohlendioxid vermieden und eine Kosteneinsparung von 2.200 Euro erzielt. “Damit entspricht das 2,4 Millionen teure Projekt den Vorgaben des Energiekonzeptes 2010 des Landes Vorarlberg”, so Egger.

Standort Stützpunkt

Durch den neuen Hubschrauberstützpunkt “Heliport Vorarlberg” wird die Effizienz und Leistungsfähigkeit der Flugrettung Vorarlberg erhöht, so Landesrat Schwärzler: “Die Nähe des Rettungshubschraubers zu den Haupteinsatzgebieten im Gebirge und die sichereren An- und Abflugmöglichkeiten – insbesondere bei schlechten Sichtverhältnissen – bewirken eine Verbesserung der Qualität des Rettungswesens und mehr Sicherheit für unsere Bevölkerung”. Landesrat Schwärzler dankte der Bergrettung Vorarlberg für die ausgezeichnete Arbeit.

Flugrettung Vorarlberg

Im Auftrag des Landes Vorarlberg ist die Bergrettung in Vorarlberg seit 1986 für die Organisation und den Betrieb der Flugrettung verantwortlich. “Derzeit verfügt die Flugrettung Vorarlberg über einen ganzjährig betriebenen Stützpunkt in Nenzing (Christophorus 8) und einen bedarfsorientierten Winterstützpunkt in Zürs am Arlberg (Gallus 1)” erklärte Gebhard Barbisch, Landesleiter der Bergrettung Vorarlberg. “Unterstützt wird die Bergrettung von zwei Partnern, dem ÖAMTC und der Firma Wucher Helicopter”, so Barbisch weiter.

Mehr als 1000 Einsätze pro Jahr

Rund 5500 Mal wurde in den letzten fünf Jahren die Versorgung durch einen Notarzthubschrauber notwendig. “Durchschnittlich zwölf Minuten nach der Alarmierung sind unsere Hubschrauber am Einsatzort”, erklärte Gebhard Barbisch.

Leises und sicheres Fluggerät

ÖAMTC-Landesclubdirektor Michael Kubesch: “Seit 1. Jänner 2001 unterstützt der ÖAMTC mit modernsten Fluggeräten die Flugrettung in Vorarlberg”. Das Thema Sicherheit ist höchstes Gebot in der Flugrettung. Mit dem Anti Resonance Isolation werden zudem im neuen Eurocopter 135 die vorgeschriebenen Lärmwerte um sechs Dezibel unterschritten. “Damit ist der Christophorus der leiseste Hubschrauber Österreichs”, so Kubesch weiter.

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OTS0127 2006-12-29/15:18

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