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Neuer Präsident für Costa Rica

Für die Bürger Costa Ricas ist der Psychiater Abel Pacheco (68) schon lange ein alter Bekannter. Er gewann am Sonntag die Stichwahlen mit klarem Vorsprung.

Seit Jahren erschien der gelernte Psychiater mit seiner Ratgebersendung „Anmerkungen von Doktor Pacheco“ auf ihren heimatlichen Fernsehschirmen und hatte zu so gut wie jedem Thema etwas zu sagen, von neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen bis zum Ehekrach wegen zu lauten Schnarchens.

Seine Popularität konnte Pacheco jetzt auch in Wählerstimmen umsetzen. Nachdem er schon aus der ersten Runde der Präsidentenwahl Anfang Februar als Kandidat mit den meisten Stimmen hervorgegangen war, gewann er am Sonntag die Stichwahlen mit klarem Vorsprung.

Wichtige Regierungsämter hat Pacheco bisher nicht innegehabt, und zur eigenen Partei der Christlich-Sozialen Einheit (PUSC), die in den vergangenen vier Jahren die Regierung stellte, ging er im Wahlkampf eher auf Distanz. Denn die Spitzenkandidatur hatte er in den Vorwahlen gegen den erklärten Willen der Parteiführung gewonnen, die einen anderen Kandidaten bevorzugt hätte.

Augenscheinlich konnte der beliebte Fernsehkommentator aber davon profitieren, dass er von den Wählern nicht so sehr mit der Regierungspartei identifiziert wurde. Pachecos Stärke ist seine persönliche Glaubwürdigkeit. Doch seine programmatischen Aussagen blieben im Wahlkampf eher vage, was sich in Aussagen wie „Im Mittelpunkt meiner Regierungsarbeit wird der Mensch stehen“ manifestierte. Zu seinen wichtigsten Wahlversprechen zählt die Schaffung von mehr Arbeitsplätzen und die Gewinnung neuer Investoren.

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