Neuer Bezirksvorsteher für Ottakring

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Bezirksvorsteherin Ernestine Graßberger tritt nach acht Jahren ab, ihr designierter Nachfolger ist Franz Prokop - 16 Großvorhaben, darunter die Sanierung des Brunnenviertels

Einen Tag vor der Wahl des neuen Bezirksvorstehers in Ottakring stellten die scheidende Bezirksvorsteherin Ernestine Graßberger ihren designierten Nachfolger Franz Prokop vor. Acht Jahre war Graßberger als Bezirksvorsteherin von
Ottakring tätig. Ihre Bilanz als Bezirksvorsteherin ist umfangreich: 1998 erreichte die U3 Ottakring,
mehr als 4.400 Wohnungen sind in ihrer Amtszeit neu gebaut worden, etwa 5.200 Wohnungen in 215 Häusern wurden
saniert. 1996 war Baubeginn für die Tiefgarage im Wilhelminenspital, 1997 begann die Revitalisierung der Stadtbahnbögen, 1998 wurde die Park&Ride-Anlage Spetterbrücke eröffnet und das dortige
Grätzl revitalisiert. 1999 wurde das Jobcenter in der
Adolf-Czettel-Gasse in Betrieb genommen, die Kunstmeile an der U3-Station wurde eröffnet und im gleichen Jahr startete SOHO, ein
international beachtetes Kulturprojekt im Bereich des Brunnenmarktes.

Graßbergers designierter Nachfolger Franz Prokop hat 16 Vorhaben auf seiner Agenda, darunter regelmäßige Bezirksrundgänge, um das Gespräch mit den
Menschen vor Ort zu suchen. Mit “Ottakring 16+” soll eine Initiative für
Umwelt, Kultur und Nahversorgung sowie zur Steigerung des
Lebensgefühls und der Lebensqualität in Ottakring starten. Als
weitere Vorhaben nannte Prokop mehrere Maßnahmen für ein verbessertes
und attraktiveres Brunnenviertel, den Ausbau des pädagogischen
Betreuungsangebotes für Kinder und Initiativen für Senioren. Auch den
Themen Wirtschaft und Arbeitsplätze, Bildung, Kunst und Kultur und
Bürgerbeteiligung will sich Prokop verstärkt annehmen. Nicht zuletzt
möchte er auch mehr Freiräume für Kinder und Jugendliche im Bezirk
schaffen.

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