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Neuer Aufsichtsratspräsident für BAWAG

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BAWAG Aufsichtsratspräsident Günter Weninger nimmt seinen Hut! Das wurde heute bei einer Pressekonferenz bekannt gegeben.

Weninger wurde Ende 2000 von Verlusten in einer Höhe informiert, die die Bilanzierung für dieses Jahr gefährdet hätte. Weninger wird ab 6. April – mit dem Auslaufen seines Aufsichtsratsmandats – die BAWAG-Eigentümer ersuchen, ihn nicht mehr zu nominieren.

Weninger sei 2000 eine Interessensabwägung auferlegt worden, die Information über die großen Verluste für sich zu behalten oder den gesamten Aufsichtsrat zu informieren, was die Gefahr von Indiskretionen geborgen hätte und jede Bemühung um Schadensbegrenzungen hätte zunichte machen können. Nach Beratung mit Experten kam man zum Schluss, dass zur Bewältigung der Verluste eine Sicherstellung durch Dritte nötig wurde. Der ÖGB habe schließlich diese Sicherstellung in Form von Haftungen übernommen.

Die Garantie sei wieder aufgelöst worden. Laut Weninger wäre der Schaden für alle im Fall einer Insolvenz der Bank größer gewesen als die abgegebene Garantie. Andernfalls hätte die Gefahr eines Kundenabflusses, des Verlusts von Arbeitsplätzen in der Bank und letztlich ein Vermögensverlust für den Eigentümer gedroht.

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