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Neue Vorwürfe gegen Kunsthistorisches Museum

&copy APA KHM-Direktor Wilfried Seipel
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Der Grüne Kultursprecher Zinggl erhebt Vorwürfe im Zusammenhang mit der Erwerbung einer ägyptischen Sphinx-Kultur durch das KHM - keine Ausfuhrgenehmigung für das 3,6 Mio. Euro teure Objekt.

In einem Beitrag der ORF-Fernsehsendung „Treffpunkt Kultur“ erhob Montagabend der Grüne Kultursprecher Zinggl Vorwürfe im Zusammenhang mit der Erwerbung einer ägyptischen Sphinx-Kultur durch das Wiener Kunsthistorische Museum (KHM). Laut Zinggl fehlt für den Ankauf der 3,6 Mio. Euro teuren Sphinx vom Dezember 2004 eine notwendige Ausfuhrgenehmigung des spanischen Kulturministeriums.

Dem 1998 in Mallorca abgeschlossenen Ankauf war bereits im vergangenen Jahr im Rohbericht zu dem noch immer unveröffentlichten Rechnungshofbericht wegen der Vertragsmodalitäten einiger Raum gewidmet. Nun stelle sich die Frage der rechtmäßigen Ein- bzw. Ausfuhr des Kunstobjektes, hieß es im Beitrag. Laut Jose Luis Malleu, jenem Kunsthändler, über den damals der Kauf abgewickelt wurde und der in dem Beitrag selbst zu Wort kam, stammte die Sphinx jedoch nicht aus spanischem, sondern aus deutschem Vorbesitz – wie es auch in einer früheren Anfragebeantwortung geheißen hatte. Es sei unklar, ob in diesem Fall eine deutsche Ausfuhrgenehmigung nötig gewesen wäre, hieß es.

Laut „Treffpunkt Kultur“ wollte am Montag der Direktor des Kunsthistorischen Museums (KHM), Wilfried Seipel, zu dem fraglichen Sachverhalt keine Stellungnahme abgeben.

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