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Neue Struktur im Energiebereich der Wiener Stadtwerke

Wiener Stadtwerke organisieren mit 1. August Energiebereich neu
Wiener Stadtwerke organisieren mit 1. August Energiebereich neu ©Wien Energie/Klaus Vyhnalek
Im Energiesektor der Wiener Stadtwerke wird es ab dem 1. August einige organisatorische Änderungen geben. 

Wie Wiener Stadtwerke Energievorstand Marc Hall am Dienstag, den 30. Juli erklärte, wird es unter der Wiener Stadtwerke Holding nur mehr zwei Unternehmen im Energiebereich geben.

Das ehemalige Tochterunternehmen von Wien Energie – Wien Energie Fernwärme – wird in Wien Energie integriert und somit zu einem zentralen Wettbewerbsunternehmen zusammengeführt. Gänzlich neu strukturiert ist die Gesellschaft “Wiener Netze”, in der Wien Energie Stromnetz, Wien Energie Gasnetz, die Netzleitungen der Fernwärme und die Telekommunikationsnetze der Wien Energie unter einem organisatorischen Dach zusammengefasst werden. Mit August ist vorerst die rechtliche Umgründung der “Wiener Netze” abgeschlossen, bis 2017 soll die Gesellschaft mit ihren 3.000 MitarbeiterInnen am neuen Standort “Smart Campus” in Simmering ihren organisatorischen Zielzustand erreicht haben, so Hall.

Neue Struktur bei Wiener Stadtwerken

Für die Haushaltskunden der Unternehmen ändert sich fürs Erste vergleichsweise wenig. Die Fernwärme-Kunden wurden bereits postalisch über die Verschmelzung von Fernwärme Wien mit Wien Energie informiert. Den organisatorischen Änderungen in der Wien Energie Gruppe gingen Straffungen der Geschäftsführungen voran. Bei den Wiener Netzen werden Peter Weinelt, Reinhard Brehmer und Hermann Nebel als Geschäftsführer fungieren; Geschäftsführer von Wien Energie mit integrierter Fernwärme sind Susanna Zapreva, Robert Grüneis und Thomas Irschik. Mittelfristig werden auch die Kundinnen und Kunden von der Unternehmenszusammenführung profitieren, da nach und nach alle Services “aus einer Hand” angeboten werden sollen, was zu Komfortsteigerungen führt.

Wien Energie ist der größte regionale Energieanbieter Österreichs. Das Unternehmen versorgt mehr als zwei Millionen Menschen, rund 230.000 Gewerbeanlagen, industrielle Anlagen und öffentliche Gebäude sowie rund 4.500 landwirtschaftliche Betriebe in Wien, Niederösterreich und Burgenland mit Strom, Erdgas und Wärme.

Mit den Wiener Netzen wird “das Infrastruktur-Rückgrat der Metropolregion Wien” in einer Gesellschaft gebündelt, die rund 1,2 Mio. Kundinnen und Kunden in Wien und Teilen von Niederösterreich und Burgenland betreut. Dazu gehören 1,4 Mio. Stromzähler, knapp 700.000 Gaszähler, 23.000 km Stromnetz, 3.500 km Gasnetz, 46 Umspannwerke, über 10.000 Trafostationen, das 650 km lange Primärnetz der Fernwärme und 2.700 km passives Glasfasernetz. Die Wiener Netze werden rund 200 Mio. Euro pro Jahr in den Erhalt und Ausbau der Netzinfrastruktur investieren.

(APA)

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