Neue Streikwelle in Italien

Eine Streikwelle soll bis 18. Dezember das Land schwer belasten. Auch der österreichische Flugverkehr ist davon betroffen.

Die Streikwelle in Italien hat auch Auswirkungen auf den österreichischen Flugverkehr. Laut Informationen des Airports Schwechat fallen heute, Dienstag, der Flug nach Mailand um 12.05 Uhr sowie der aus Mailand kommende Flug um 15.40 Uhr aus.

Das Personal der Mailänder Radarkontrolle streikt von 12.00 bis 16.00 Uhr, es kann zu weiteren Ausfällen oder Verschiebungen kommen. Für Donnerstag planen die italienischen Eisenbahner einen 24-stündigen Ausstand. Die Auswirkungen dieser Protestaktion auf die österreichische Bahn sind noch nicht bekannt.

Da von Mailand aus der Flugverkehr im gesamten norditalienischen Raum kontrolliert wird, mussten Dutzende von Flügen gestrichen werden. Allein die italienische Fluggesellschaft Alitalia setzte 92 Flüge aus, 50 davon sind internationale Verbindungen. Weitere 71 Flüge mussten zeitlich verschoben werden.

Am kommenden Donnerstag ist ein 24-stündiger Streik der Eisenbahner geplant. Der Protest wurde von dem autonomen Gewerkschaftsverband Orsa organisiert. Noch unklar ist, wie viele der rund 120.000 italienischen Bahnangestellten sich dem Protest für die Gehaltserhöhung anschließen werden. Zu rechnen ist jedenfalls mit dem Ausfall mehrerer Züge.

Ein Streik im Nahverkehr dürfte am 15. Dezember ein Chaos in den italienischen Großstädte auslösen. Aus Protest gegen schleppende Tarifverhandlungen kündigten die drei großen Gewerkschaften für diesen Tag einen 24-stündigen Ausstand an. Betroffen sind Busse, Straßenbahn und Metro. Bereits am 1. Dezember hatte ein Streik den Verkehr in Rom, Mailand und Neapel zum Erliegen gebracht. Die Gewerkschaften verlangen Gehaltserhöhungen und mehr Investitionen in den Nahverkehr.

Ein weiterer Protest des Alitalia-Personals ist am 17. Dezember geplant. Die Belegschaft rief einen 24-stündigen Streik aus. Die Arbeitnehmer wollen gegen den Alitalia-Sanierungsplan protestieren, der als „ineffizient und sinnlos” bezeichnet wurde. Geplant ist die Streichung von 1.500 Arbeitsplätzen und die Auslagerung von weiteren 1.200 Stellen. Alitalia hofft sich somit, von einer gravierenden Krise zu erholen, die die Gesellschaft seit über zwei Jahren belastet.

Der Protest des Alitalia-Personals ist der letzte Streik vor der Weihnachtspause, in der Arbeitskämpfe gesetzmäßig verboten sind. Die Pause wird jedoch kurz sein. Am 8. Jänner sind wieder Streikaktionen im Flugverkehr vorgesehen.

APA) – Italien ist wieder mit einer Streikwelle konfrontiert, die bis 18. Dezember das Land schwer belasten sollte. Heute, Dienstag, wird das Personals der Mailänder Radarkontrolle vier Stunden lang von 12.00 bis 16.00 Uhr die Arbeit niederlegen. Da von Mailand aus der Flugverkehr im gesamten norditalienischen Raum kontrolliert wird, mussten Dutzende von Flügen gestrichen werden. Allein die italienische Fluggesellschaft Alitalia setzte 92 Flüge aus, 50 davon sind internationale Verbindungen. Weitere 71 Flüge mussten zeitlich verschoben werden.

Am kommenden Donnerstag ist ein 24-stündiger Streik der Eisenbahner geplant. Der Protest wurde von dem autonomen Gewerkschaftsverband Orsa organisiert. Noch unklar ist, wie viele der rund 120.000 italienischen Bahnangestellten sich dem Protest für die Gehaltserhöhung anschließen werden. Zu rechnen ist jedenfalls mit dem Ausfall mehrerer Züge.

Ein Streik im Nahverkehr dürfte am 15. Dezember ein Chaos in den italienischen Großstädte auslösen. Aus Protest gegen schleppende Tarifverhandlungen kündigten die drei großen Gewerkschaften für diesen Tag einen 24-stündigen Ausstand an. Betroffen sind Busse, Straßenbahn und Metro. Bereits am 1. Dezember hatte ein Streik den Verkehr in Rom, Mailand und Neapel zum Erliegen gebracht. Die Gewerkschaften verlangen Gehaltserhöhungen und mehr Investitionen in den Nahverkehr.

Ein weiterer Protest des Alitalia-Personals ist am 17. Dezember geplant. Die Belegschaft rief einen 24-stündigen Streik aus. Die Arbeitnehmer wollen gegen den Alitalia-Sanierungsplan protestieren, der als „ineffizient und sinnlos” bezeichnet wurde. Geplant ist die Streichung von 1.500 Arbeitsplätzen und die Auslagerung von weiteren 1.200 Stellen. Alitalia hofft sich somit, von einer gravierenden Krise zu erholen, die die Gesellschaft seit über zwei Jahren belastet.

Der Protest des Alitalia-Personals ist der letzte Streik vor der Weihnachtspause, in der Arbeitskämpfe gesetzmäßig verboten sind. Die Pause wird jedoch kurz sein. Am 8. Jänner sind wieder Streikaktionen im Flugverkehr vorgesehen.

  • VIENNA.AT
  • Chronik
  • Neue Streikwelle in Italien
  • Kommentare
    Die Kommentarfunktion ist für diesen Artikel deaktiviert.