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Neue Rikscha für „Radeln ohne Alter“

Kurt Mair, Bürgermeisterin Andrea Kaufmann, RV Obfrau Angela Feuerstein, Christine Türtscher-Raidel, Stadträtin Marie-Louise Hinterauer, Manfred Gemeiner.
Kurt Mair, Bürgermeisterin Andrea Kaufmann, RV Obfrau Angela Feuerstein, Christine Türtscher-Raidel, Stadträtin Marie-Louise Hinterauer, Manfred Gemeiner. ©Stadt Dornbirn
Durch das große ehrenamtliche Engagement konnte ein zweites E-Bike als Rikscha für Dornbirn angeschafft werden.

Dornbirn. Betagte Menschen auf Ausflüge in Fahrrad-Rikschas mitzunehmen, gehört zu den schönsten Ideen in der Welt des Radfahrens. Im Jahr 2018, beim Start der Aktion, waren die Dornbirnerinnen und Dornbirner mit 154 Ausfahrten und rund 2.400 Kilometern Spitzenreiter in Österreich. Das großartige ehrenamtliche Engagement der Pilotinnen und Piloten veranlasste die Stadt Dornbirn für die Saison 2019 ein zusätzliches E-Bike als Rikscha anzuschaffen. „Wir schätzen den unermüdlichen Einsatz der Ehrenamtlichen, die auf diesem Weg ihren Mitbürgerinnen und Mitbürgern das Erlebnis wehender Haare im Fahrtwind auf dem Fahrrad wieder möglich machen“, betont Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann, die sich bei der Hauptorganisatorin Christine Türtscher-Raidel, beim Dornbirner Radfahrerverein und den Pilotinnen und Piloten für ihren tatkräftigen Einsatz bedankte.

Beste Piloten mit rund 160 Stunden sind Kurt Mair und Manfred Gmeiner. Sie sind zwei der rund 30 aktiven Fahrerinnen und Fahrer, die ehrenamtlich in die Pedale treten. Mit der Rikscha „Chris“ wurden bereits 3.888 Kilometer zurückgelegt und die neue Rikscha „Trio“ hat bereits 500 Kilometer auf dem Tacho. „Die Fahrten sind Geschenke, die man sich gegenseitig macht“, erklärt der ehrenamtliche Helfer. Auf den Ausfahrten haben Fahrer wie Passagiere – jene, die sich vielleicht allein nicht mehr aufs Fahrrad trauen und jene, die es krankheitsbedingt nicht mehr können – gemeinsam jede Menge Freude und gute Laune. Auch die Menschen, an denen das Gespann vorbeifährt, lächeln. Eine Passagierin sagt: „Seit 20 Jahren war ich nicht mehr in der Stadtmitte. Dass ich das noch in meinem hohen Alter erleben darf.“ Bereits 70 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer wurden in Fahrsicherheitstrainings zu Rikscha-Pilotinnen und Piloten ausgebildet. Die Aktion „Radeln ohne Alter“ wird von der Stadt Dornbirn in Zusammenarbeit mit dem Dornbirner Radfahrerverein angeboten. „Unser Ziel ist es, allen Menschen, auch wenn sie nicht mehr unabhängig mit dem Fahrrad unterwegs sein können, das Radfahren zu ermöglichen. Unsere Pilotinnen und Piloten holen die Senioren zu Hause ab und machen mit ihnen eine Fahrt, ob an der Ach entlang, quer durch die Stadt, ins Ried, in die alte Nachbarschaft,“ ergänzt Sozialstadträtin Marie-Louise Hinterauer.

Ein großes Dankeschön für Engagement

Es ist den Ehrenamtlichen überlassen, wie häufig, an welchen Tagen und zu welchen Zeiten sie ein oder zwei ältere Menschen auf ein Abenteuer mitnehmen möchten. Beim gemütlichen Zusammentreffen erzählen die Pilotinnen und Piloten von ihren Erlebnissen, wie der Fahrt mit ehemaligen Landwirten zum Alpabtrieb und vom Treffen mit dem Bundespräsidenten beim Mobilitätstag. Aber auch von schönen Augenblicken und Rückmeldungen wie „Nun habe ich wieder etwas zum Träumen.“ Die Rückmeldungen sind Motivation und Freude. Damit wird spürbar, wie die Fahrgäste ihrer räumlichen Begrenzung entkommen und ihren Kreis wieder erweitern. „Wer freiwillig mehr tut, als er müsste und sich so in den Dienst der Allgemeinheit stellt, hat Respekt verdient“, erklärt Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann.


Das ORGA-Team freut sich auf weitere freiwillige Fahrerinnen und Fahrer. Kontakt: www.rv-dornbirn.at oder +43 676 83 306 3309

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