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Neue Parteispitze

Die deutschen Grünen haben eine neue Doppelspitze. Angelika Beer und Reinhard Bütikofer treten die Nachfolge von Claudia Roth und Fritz Kuhn an.

Ein Bundesparteitag wählte am Sonntag die bisherige Wehrexpertin Angelika Beer und den bisherigen Bundesgeschäftsführer Reinhard Bütikofer zu neuen Parteichefs. Beer und Bütikofer treten die Nachfolge von Claudia Roth und Fritz Kuhn an. Diese hatten in der Nacht auf eine erneute Kandidatur verzichtet, nachdem ein von der gesamten Führungsmannschaft der Grünen getragener Vorstoß gescheitert war, die Trennung von Amt und Mandat zu lockern.

Mit einer Lockerung wäre Roth und Kuhn ermöglicht worden, Parteivorsitz und Bundestagsmandat gleichzeitig wahrzunehmen. Als Favoritin für das Amt der neuen Bundesgeschäftsführerin gilt die frühere stellvertretende Parlamentarische Geschäftsführerin der Bundestagsfraktion, Steffi Lemke.

Beer und Bütikofer gelten als Kompromisskandidaten. Während Beer der pragmatischen Linken zugerechnet wird, gilt Bütikofer als Realpolitiker. Hinter vorgehaltener Hand zeigten sich Spitzenpolitiker der Grünen besorgt über die künftige Stärke der Partei. Beer wurde intern vorgehalten, sie verfüge kaum über den strategischen Weitblick, die Partei programmatisch und im Machtgefüge zwischen den Bundesministern und der Bundestagsfraktion zu führen. Bütikofer genieße als Programmatiker in den Landesverbänden hohes Ansehen, habe aber Defizite in der Außendarstellung.

Die 45-jährige Schleswig-Holsteinerin Beer wurde mit 459 Stimmen bei 120 Nein-Stimmen und 35 Enthaltungen gewählt. Sie trat ohne Gegenkandidatin an. Auf den Baden-Württemberger Bütikofer entfielen 552 Ja-Stimmen. Sein Gegenkandidat, ein bayerischer Kommunalpolitiker, bekam 33 Stimmen.

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