Neue Förderung soll Ausbau von Fernwärme verstärken

Die EU-Kommission entscheidet in den nächsten Wochen über die Zustimmung zum Wärme- und Kälteleitungsausbaugesetz, das vor dem Sommer im Nationalrat beschlossen wurde.

Die neuen Förderungen für Fernwärme und -kälte würden Investitionen im Ausmaß von mehreren hundert Mio. Euro ermöglichen, so der Fachverband Gas Wärme (FGW) am Freitag in einer Aussendung. Neben der Umwelt würde auch die Wirtschaft davon profitieren.

“Die neuen Projekte, die voraussichtlich von den Unternehmen eingereicht werden, wären ohne die neue Förderung nicht so schnell realisiert worden bzw. wegen hoher Vorfinanzierungskosten oder schwer kalkulierbarer Großprojekte nicht zustande gekommen”, so Roland Pumberger, Bereichssprecher Wärme im FGW. Der Verband rechnet mit einem Inkrafttreten des Gesetzes Anfang des nächsten Jahres. Pro Jahr sollen dann 60 Mio. Euro an Förderungen zur Verfügung stehen.

Im kommenden Jahr soll, so das Gesetz Anfang 2009 kommt und die Fördermaßnahmen zügig abgewickelt werden, in Wien mit dem Bau der Fernwärmeleitung Donau begonnen werden. In Niederösterreich ist die Verlegung der längsten Leitung Österreichs von Dürnrohr nach St. Pölten geplant, in Linz Erweiterungen des Fernwärmenetzes und die Erhöhung der Zahl der angeschlossenen Haushalte von 50.000 auf 70.000. Auch in Traun, Wels, Salzburg und Kärnten sind Projekte in der Pipeline. Würden die Gelder alle in Anspruch genommen, könnten die CO2-Emissionen laut FGW um bis zu drei Mio. Tonnen reduziert werden.

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