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NEOS-Chef Wiederkehr fordert "lückenlose Aufklärung" nach Anschlag in Wien

Wiederkehr meldete sich nach dem Anschlag in Wien zu Wort
Wiederkehr meldete sich nach dem Anschlag in Wien zu Wort ©APA/HERBERT PFARRHOFER
Weil "vieles falsch gelaufen" sei, fordert der Wiener NEOS-Chef Christoph Wiederkehr eine "lückenlose Aufklärung" möglicher Behördenfehler im Vorfeld des Attentats in der Wiener Innenstadt.

Sollte es schwere Verfehlungen gegeben haben, müsse Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) selbst Konsequenzen ziehen, befand Wiederkehr im Interview mit der APA. Wiederkehr verhandelt derzeit mit der SPÖ über die Bildung einer Rathauskoalition und könnte nächster Wiener Vizebürgermeister werden.

Waffen-Fotos des Attentäters: "Da müssen alle Alarmglocken schrillen"

"Nach so einem tragischen Terroranschlag ist die Zeit der Trauer, die ich sehr tief auch erlebe und wo ich sehr viel Anteilnahme mitbekomme. Aber es ist auch die Zeit dann zu schauen, was falsch gelaufen ist. Da braucht es jedenfalls eine lückenlose Aufklärung", befand der Obmann der Stadt-Pinken. Nach derzeitigen Informationen wisse man, dass es sich beim Attentäter um einen bekannten Gefährder gehandelt habe, der auch am Tag des Anschlags noch auf Instagram Fotos mit Waffen gepostet habe. "Spätestens da müssen alle Alarmglocken schrillen."

Verfassungsschutz müsste Gefährder konsequent überwachen

Aufgeklärt gehöre auch, warum nach dem versuchten Munitionskauf in der Slowakei nicht gehandelt worden sei. Die Stadt und die Wiener Behörden müssten unbedingt informiert werden, wenn so etwas passiere, forderte Wiederkehr. Generell müssten derartige Personen konsequent vom Verfassungsschutz im Auge behalten werden: "Wir brauchen Geheimdienste, die genau solche Personen überwachen, dafür sind sie da." Es sei tragisch, dass die österreichischen Behörden und vor allem das Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT) durch jahrelangen politischen Hickhack "anscheinend nicht mehr gut genug arbeiten kann".

Wiederkehr sieht Nehammer verantwortlich

"Ich sehe in erster Linie den Minister verantwortlich", sagte Wiederkehr. Dieser müsse nun für schnelle Aufklärung durch eine unabhängige Kommission sorgen. Sollte sich herausstellen, dass es große Verfehlungen gegeben habe, dann müsse als erster der Minister selbst Konsequenzen ziehen: "Alle Indizien weisen darauf hin, dass vieles falsch gelaufen ist." Das sei besonders dramatisch, da es dadurch Todesopfer in Wien gegeben habe.

(APA/Red)

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