NEOS: 2G-plus in Wien "logisch"

Leider kann die 2G-plus-Regel nur in Wien funktionieren.
Leider kann die 2G-plus-Regel nur in Wien funktionieren. ©APA/GEORG HOCHMUTH
Während die NEOS eine 2G-plus-Regelung in Wien als logisch erachten, will FPÖ-Chef Kickl das gesamte "Zwangs- und Nötigungsregime beenden".

Die NEOS plädieren für eine Öffnung von Handel, Gastronomie, Hotellerie und anderen Einrichtungen unter Anwendung der 2G-Regel nach dem Wochenende. Alle diese Bereiche hätten ohnehin schon lange die entsprechenden Konzepte in der Schublade, meinte Parteichefin Beate Meinl-Reisinger bei einer Pressekonferenz am Dienstag. FPÖ-Chef Herbert Kickl will dagegen ein Ende des Lockdowns auch für Ungeimpfte.

2G-plus-Regelung laut NEOS "kluge Maßnahme"

"Man muss jetzt differenzieren, weil immer die Einschränkung der Freiheit begründet werden muss und nicht die Freiheit", so Meinl-Reisinger. Für die Öffnung werden es aber Auflagen brauchen wie eine FFP2-Maskenpflicht. Eine mögliche 2G-plus-Regelung wäre für sie eine "kluge Maßnahme", weil dadurch noch einmal das Risiko gesenkt werde. Dazu hätten aber die Bundesländer eine PCR-Test-Infrastruktur aufbauen müssen. Das habe nur Wien getan - insofern sei eine 2G-plus-Regel in der Bundeshauptstadt auch "logisch". Sie sei "baff, wie unverantwortlich die Landeshauptleute agiert haben". Eine regionale Differenzierung des Lockdown-Endes um ein paar Tage wäre für sie kein Problem.

FPÖ sieht "Nötigungsregime"

Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) offenbare nach nur einem Tag im Amt, dass er "trotz aller Beteuerungen, die Menschen zu einen, die Spaltung der Gesellschaft weiter vorantreibt", meinte dagegen Kickl. "Nehammer hat nicht verstanden, dass man nicht von der Überwindung der Spaltung sprechen kann, wenn man gleichzeitig den Lockdown für Ungeimpfte und das Vorhaben des gesetzlichen Impfzwangs aufrecht erhält." Daher müsse er von beiden Instrumenten Abstand nehmen und so "das Zwangs- und Nötigungsregime beenden".

(APA/red)

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