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Nationalisten hinter Anschlag auf russischen Zug vermutet

Nach dem Bombenanschlag auf einen Schnellzug im Nordwesten Russlands mit 60 Verletzten konzentrieren sich die Ermittlungen auf nationalistische Gruppierungen.

Die wahrscheinlichste Version sei ein Terrorakt nationalistischer Jugendlicher aus Moskau oder St. Petersburg, zitierte die Nachrichtenagentur Interfax am Donnerstag den stellvertretenden Generalstaatsanwalt Alexander Bastrykin unter Berufung auf ein Zeitungsinterview. Dennoch würden auch die „tschetschenische Spur“ und mögliche andere kriminelle Hintergründe weiter verfolgt, sagte der Ermittler der Zeitung „Rossijskaja Gaseta“ (Freitagsausgabe).

Bei dem Anschlag auf den „Newski Express“ zwischen Moskau und St. Petersburg waren am 13. August 60 Menschen verletzt worden. Die Explosion war durch eine selbstgebaute und ferngezündete Bombe bei Nowgorod Weliki ausgelöst worden, rund 500 Kilometer nördlich von Moskau. Der Zug entgleiste, weil die Gleisanlagen durch die Explosion zerstört wurden. Vor allem tschetschenische Untergrundkämpfer und ihnen nahestehende Extremisten aus der Kaukasus-Region hatten in der Vergangenheit häufig Anschläge auf zivile Ziele in Russland verübt.

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