Naschmarkt: Schanigärten auch im Winter offen

Schanigartenfeeling im Winter - das ist am Wiener Naschmarkt nun möglich: Einige Lokale haben Tische und Sessel im Freien aufgestellt und darüber Heizlampen montiert.

Somit können die Gäste auch bei Kälte relativ gemütlich draußen Platz nehmen. Völlig ausgefeilt ist das System allerdings noch nicht: Wie eine Mitarbeiterin im „Deli am Naschmarkt“ berichtete, sollen weitere Lampen kommen, und zwar um kalte Füße zu vermeiden.

„Je kälter es wird, desto weniger Leute sitzen draußen“, hieß es im Deli, einem der beliebtesten Szene-Lokale am Naschmarkt. Dort wird die Gastgartenheizung heuer zum ersten Mal ausprobiert. Und tatsächlich: Während der Kopf von den Infrarotstrahlern gewärmt wird, ist es weiter unten eher kalt, vor allem wenn der Wind geht. Die neuen Lampen sollen darum im Bodenbereich montiert werden.

Derzeit sind im Deli insgesamt sechs Geräte in Betrieb, die vom frühen Morgen bis zum späten Abend leuchten bzw. wärmen. Im Lokal betont man, dass es weniger um zusätzlichen Umsatz gehe, sondern mehr um eine Marketing-Maßnahme. Denn der Betrieb der Lampen ist dem Vernehmen nach nicht billig.

Für die Gäste gibt es jedenfalls den angenehmen Nebeneffekt, dass sie im Deli oder auch im benachbarten „Do-An“ leichter einen Platz bekommen. Denn die Lokale selbst sind oft voll. Das Schanigartenvergnügen wird zumindest am Naschmarkt das ganze Jahr über ermöglicht: Die Beheizung der Schanigärten soll nämlich den ganzen Winter hindurch erfolgen.

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