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Naschmarkt: Lückenschluss des Radwegnetzes gefordert

Die Grünen Mariahilf atmen auf: Die Naschmarkt-Garage wird nicht gebaut. Allerdings hapert es dafür noch am Radwegenetz. Besonders an der Kreuzug Rechte Wienzeile bis Karlsplatz fehlen Radwege.

“Nach dem Aus für die Naschmarktgarage sind die betreffenden Bezirke und Stadtrat Schicker gefordert, ein attraktives Angebot für den Rad- und Fußverkehr sowie für die Öffis rund um den Naschmarkt zu schaffen”, verlangen der Grüne Mariahilfer Klubobmann Manfred Rakousky und der Verkehrsprecher der Grünen Wieden, Helmut Hawel. “Das ist notwendig, um die im Masterplan Verkehr angestrebte Verdoppelung des Radverkehrsanteils zu erreichen. Die Lücke zwischen den Radwegen in Rechter und Linker Wienzeile und dem Karlsplatz ist ein zentrales Hindernis für RadfahrerInnen”. Der Pilotversuch des Mehrzweckstreifens am Getreidemarkt hat sich bewährt und soll in modifizierter Form in Richtung Wienzeile sowie der TU am Karlsplatz verlängert und mit den Radverkehrsanlagen in der Linken und Rechte Wienzeile verknüpft werden.

Die Grünen fordern deshalb:

 

– Verlängerung und Anbindung des Mehrzweckstreifens am Getreidemarkt an die Wienzeile/TU Karlsplatz
– Weiterführung der bestehenden Radverkehrsanlagen in der Linken und Rechten Wienzeile zum Knoten Karlsplatz gemäß den Vorgaben des Masterplans Verkehr 2003
– Vorrang für den Bus 59A durch eine eigene Busspur in der Rechten Wienzeile zwischen Pressgasse und Bärenmühlendurchgang, Mitbenützung durch den Radverkehr erlaubt.

Jahrelang wurden die Anträge der Grünen zur Fortsetzung des Wiental-Radweges in Richtung Karlsplatz und einer Busspur für den 59A auf der Rechten Wienzeile von der Gemeinde zurückgewiesen. Erst mit der Diskussion um die Realisierung der Horrorgarage unter dem Naschmarkt ließ die Stadtverwaltung im Herbst vergangenen Jahres mit einem plötzlichen Meinungsschwenk zum Thema Lückenschluss für den Radverkehr aufhorchen. Es hieß, dass diese beiden Projekte unabhängig voneinander zu betrachten sind. “Damit wurde unsere Position bestätigt. Den zugesagten Verbesserungen für den Radverkehr und den öffentlichen Verkehr steht also nichts mehr im Wege”, erklärt Hawel “Die bevorstehende Gesamtrenovierung des Naschmarkts ist sicherlich der ideale Zeitpunkt für die Umsetzung dieser Maßnahmen”, ergänzt Rakousky abschließend.

 

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