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NASA-Mission "Europa Clipper": Diese Rolle spielt Wien

"Europa Clipper": Die NASA wünscht sich einen Beginn im Jahr 2024.
"Europa Clipper": Die NASA wünscht sich einen Beginn im Jahr 2024. ©APA/dpa/Daniel Reinhardt (Symbolbild)
Die NASA möchte, dass der Anpfiff für die Mission "Europa Clipper" im Jahr 2024 erfolgt. Hintergrund: Der Jupitermond Europa soll erkundet und nach Anzeichen von Leben gesucht werden.
Österreicher mit Ziel Astronaut

Die US-Weltraumbehörde setzt bei der Vorbereitung auf Technik aus Wien: Der Transport auf der Erde erfolgt in einem mobilen Reinraum der Wiener Weltraumtechnik-Firma RUAG Space Austria, die auch das Spezialgerät zum Drehen und Wenden der Sonde geliefert hat. Dieses Equipment sei der zweite Direktauftrag der NASA, teilte die Firma mit.

Annahme von NASA-Wissenschaftern

Der Jupitermond Europa ist von einer einige Kilometer starken Wassereisschicht bedeckt. Darunter befindet sich ein gewaltiger Ozean aus flüssigem Wasser. Dort könnten Bedingungen herrschen, die Leben ermöglichen, vermuten die Forscher des NASA Jet Propulsion Laboratory in Kalifornien (USA).

Sonde heißt "Europa Clipper"

Dort arbeiten die Wissenschafter und Techniker an der Sonde "Europa Clipper", die dafür mit einem Spezialgerät aus Wien gedreht und gewendet wird. Zudem sorgt ein von RUAG Space Austria entwickelter, speziell ausgestatteter High-Tech-Container für den sicheren Transport von der Produktionsstätte in Kalifornien zu einem der US-Weltraumbahnhöfe. "Unser Container ist ein mobiler Mini-Reinraum, der höchsten Anforderungen an Sicherheit und Reinheit entspricht", so Andreas Buhl, Geschäftsführer von RUAG Space Austria, die mit rund 250 Mitarbeitenden nach eigenen Angaben das größte österreichische Weltraumtechnikunternehmen sind.

(APA/Red)

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