Napoleons Heiratsurkunde kommt unter den Hammer

Die Heiratsurkunde der heimlichen religiösen Trauung von Napoleon Bonaparte mit Josephine kommt in Frankreich unter den Hammer. Sie gehört zu einer Sammlung von rund 1.300 Briefen und Dokumenten Napoleons, seines Neffen und Erben Napoleon III. und dessen Sohn, die im März versteigert werden, wie das Auktionshaus Osenat am Montag mitteilte.


Die Heiratsurkunde wurde am 1. Dezember 1804 von Kardinal Joseph Fesch, der die Trauung durchführte, unterzeichnet und gesiegelt. Papst Pius VII. hatte die religiöse Trauung zur Voraussetzung für seine Teilnahme an der Krönung Napoleons zum französischen Kaiser gemacht. Napoleon und Josephine waren zu diesem Zeitpunkt schon acht Jahre standesamtlich verheiratet.

Osenat nannte zunächst keinen Schätzpreis für das Dokument. Die Heiratsurkunde der standesamtlichen Trauung von Napoleon und Josephine wurde jedoch 2014 für 437.000 Euro versteigert. Der französische Staat hat bei der Auktion ein Vorkaufsrecht.

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