Name für den Pandanachwuchs gesucht

Er ist 11 Wochen alt, schon rund 4,5 Kilogramm schwer und macht schon die ersten Krabbelversuche. Nun ist es an der Zeit, dem Pandanachwuchs im Tiergarten Schönbrunn einen Namen zu verleihen.
Pandabär geboren
Schönbrunner Panda-Baby

 Wie bereits bei seinem Bruder Fu Long können auch diesmal alle Panda-Fans bei der Namensgebung mitwirken. Ab sofort kann man auf der Internetseite des Tiergarten Schönbrunn (www.zoovienna.at) per Mausklick mitentscheiden, wie der kleine Panda heißen soll.

Folgende drei chinesische Namen stehen zur Wahl:

Fu Hu = glücklicher Tiger (2010 ist das chinesische Jahr des Tigers.)
Ao Kang = gesunder österreichischer Bub
Wei Xing = Freude Wiens

Bis Sonntag, 21. November 2010, 24.00 Uhr, läuft die große Namenswahl. Bei Fu Long haben im Jahr 2008 rund 26.000 Menschen für ihren Lieblingsnamen gestimmt. „Es war bei der Namenssuche wichtig, drei Namen zu finden, die eine passende Bedeutung und einen schönen Klang haben und die auch nicht allzu schwer auszusprechen sind. Ich habe natürlich einen geheimen Favoriten“, sagt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Der Pandabub erhält seinen Namen offiziell erst im Zuge einer Namensgebungszeremonie im Dezember, welche entsprechend der chinesischen Tradition frühestens 100 Tage nach der Geburt stattfinden darf.

Während im Internet nach dem passenden Namen für den Pandanachwuchs gesucht wird, wird dieser in seiner Wurfbox immer aktiver. „Die Interaktionen zwischen Pandamutter Yang Yang und ihrem Nachwuchs beschränken sich nicht mehr nur auf Säugen, Wärmen und Sauberhalten. Sie spielen von Tag zu Tag mehr miteinander“, berichtet Zoologin Eveline Dungl.

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