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Nächtliche Schüsse am Flughafen

Symbolbild &copy Bilderbox
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In der Nacht auf Donnerstag, 27.10.2004 sind am Flughafen Wien Schwechat Schüsse gefallen. Nähere Details über die verdächtige Frau wurden jetzt bekannt. Sie ist vermutlich geistig verwirrt.

Am Flughafen Wien-Schwechat sind in der Nacht auf Donnerstag, den 28.10.2004 Schüsse gefallen. Eine Frau hat versucht, mehrere Straßensperren am Flughafen zu durchbrechen.

Nach Darstellung des Schwechater Polizeidirektors Dr. Leo Lauber handelt es sich bei der Lenkerin des Pkw um eine 33 Jahre alte Wienerin, die einen verwirrten Eindruck machte und vom Amtsarzt in ein Krankenhaus eingewiesen wurde. Der Staatsanwalt habe keinen Haftantrag gestellt.

Die Frau war um 4.12 Uhr aufgefallen, als sie mit ihrem Pkw auf der Flughafen-Zufahrt wild herumfuhr und Passanten in Gefahr brachte, die sich durch einen Sprung zur Seite vor dem Auto retteten. Die Polizei nahm sofort die Verfolgung des Wagens auf und errichtete vor der Auffahrt zur Abflugrampe eine Sperre, welche der Pkw umfuhr. Die Lenkerin ließ sich auch durch Warnschüsse nicht stoppen, so dass die Polizisten – drei Mal vergeblich – versuchten, die Reifen ihres Autos zu treffen. Dabei wurde eine Scheibe des Flughafen-Gebäudes zerschossen. Zu diesem Zeitpunkt hielten sich sonst niemand vor der Abflughalle auf.

Die 33-Jährige, die laut Lauber ein Kopftuch trug, das wie ein Palästinensertuch wirkte, fuhr dann zurück, überwand eine weitere Sperre und gelangte zum Parkhaus 4, wo in einer Sackgasse Endstation war. Dort wurde sie festgenommen. Bei der Einvernahme habe die Wienerin teilnahmslos gewirkt, sei aber kooperativ gewesen, sagte der Schwechater Polizeidirektor. Die Frau wird angezeigt.

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