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Nach Weihnachten: So funktioniert der Geschenke-Umtausch

Viele Geschenke machen sich nach Weihnachten auf den Rückweg.
Viele Geschenke machen sich nach Weihnachten auf den Rückweg. ©APA/BARBARA GINDL
Auch das Christkind und seine Helfer können sich einmal irren. Deshalb werden viele Geschenke nach Weihnachten wieder zurück ins Geschäft gebracht. Welche Regeln beim Umtausch gelten erfahren Sie hier.

Wenn sich das Christkind oder viel mehr dessen Helfer geirrt haben, dann führt der Weg für die Beschenkten oft wieder ins Geschäft, um ihr Weihnachtsgeschenk umzutauschen. Doch es gibt kein gesetzliches Umtauschrecht, erinnert die Arbeiterkammer (AK). Als erstes müsse man einmal schauen, ob ein Umtauschrecht auf der Rechnung vermerkt ist.

Diese Regeln gelten beim Umtausch

"Wer etwas umtauscht, kann sich in der Regel eine andere Ware aussuchen. Geld gibt es üblicherweise nicht zurück. Findet man nichts, erhält man einen Gutschein", erklärt AK-Konsumentenschützerin Gabriele Zgubic.

Wer online etwas eingekauft hat, hat in der Regel ein 14-tägiges Rücktrittsrecht vom Kauf. Wenn der Verkäufer Konsumenten nicht über ihr Rücktrittsrecht belehrt hat, verlängert sich die Rücktrittsfrist vom Vertrag auf weitere zwölf Monate.

Wenn das Produkt kaputt ist, hat man einen gesetzlichen Gewährleistungsanspruch. Der Händler muss die Ware bis zu zwei Jahre nach dem Kauf kostenlos reparieren oder austauschen. Ist das nicht möglich, kann eine Preisminderung gefordert oder das Geld zurückverlangt werden. "Lassen Sie sich nicht abspeisen. Machen Sie Ihre Ansprüche beim Händler schriftlich geltend", rät Zgubic.

(APA/Red)

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