Nach Razzia in JA Josefstadt: Geringe Mengen einer Substanz gefunden

Eine Razzia wurde in der Justizanstalt Josefstadt durchgeführt
Eine Razzia wurde in der Justizanstalt Josefstadt durchgeführt ©Wikimedia Commons/Böhringer
Bei einer Razzia in der Justizanstalt (JA) Wien-Josefstadt, dem größten österreichischen Gefängnis, sind "marginal geringe Mengen einer Substanz" gefunden worden. Worum es sich dabei konkret handelt und ob das sichergestellte Pulver unter das Suchtmittelgesetz fällt, ist nicht klar.
Razzia wird durchgeführt
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Der Sprecher der Staatsanwaltschaft Wien, Thomas Vecsey, gab am Mittwoch das Ergebnis der Razzia bekannt, die in der JA Wien-Josefstadt am Dienstag durchgeführt wurde. Worum es sich bei der Substanz konkret handelt und ob das sichergestellte Pulver unter das Suchtmittelgesetz fällt, muss jetzt in einer chemischen Untersuchung geklärt werden. Das Ergebnis dürfte erst in einigen Wochen vorliegen.

Razzia: Drogen in der JA Josefstadt?

Im größten Gefängnis des Landes waren am Dienstagmorgen Suchtgift-Fahnder mit Spürhunden auf die Suche nach Drogen und Mobiltelefonen gegangen. Hintergrund: Die Vollzugsdirektion hatte auf Basis der Anschuldigungen einer mittlerweile versetzten Justizwachebeamtin Anzeige erstattet, die im Oktober 2012 behauptet hatte, Kollegen würden Suchtgift und Handys in die Anstalt schleusen.

Bekannter Strafverteidiger unter Verdacht

In diesem Zusammenhang erwähnte die Beamtin in einer von insgesamt drei Einvernahmen auch den prominenten Wiener Strafverteidiger Werner Tomanek.

Mobiltelefone wurden laut Vecsey bei der Razzia nicht gefunden. Das Verfahren gegen Tomanek, namentlich als Verdächtige genannte Justizwachebeamte und unbekannte Täter wird fortgesetzt.

(apa/red)

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