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Nach Mord in Brigittenau: Lebensgefährte festgenommen

Der Tatort in Wien-Brigittenau
Der Tatort in Wien-Brigittenau ©vienna.at
Fünfeinhalb Wochen nach dem Mord an der 43-jährigen Supermarkt-Angestellten Gordana D. in ihrer Wohnung in Brigittenau ist der Lebensgefährte der Frau als Tatverdächtiger festgenommen worden. Zeljko B. wurde am Dienstag in einer Notschlafstelle in Wien-Währing gefasst.
Vorbericht: Mord in Brigittenau
Archiv-Video: Mord in Brigittenau

Den Angaben zufolge hat der Verdächtige gestanden, Gordana D. nach einem heftigen Streit mit mehreren Messerstichen getötet zu haben. B. war bereits kurz nach dem Verbrechen an der geschiedenen Mutter zweier Söhne in Verdacht geraten. Die Polizei schloss damals nicht aus, dass sich der gebürtige Bosnier in sein Heimatland abgesetzt haben könnte. Stattdessen hat er sich, wie sich nun herausstellte, zuerst – unter Verwendung einer falschen E-Card – in ein Krankenhaus gelegt und dann an verschiedenen Örtlichkeiten in Wien aufgehalten, wie Polizei-Sprecher Roman Hahslinger sagte. Nach einem Hinweis sei er in der Notschlafstelle in Währing gefasst worden.

Gordana D. war am 19. September erstochen worden. Geldbörse und Handy der Frau hatte der Täter mitgenommen. Die Tote wurde am Montag von ihrer Schwester entdeckt. Die Leiche wies mehrere Stichverletzungen am Hals auf. Todesursache war eine Verletzung der Halsschlagader, Tatwaffe war ein Küchenmesser. Die 43-jährige gebürtige Serbin hatte erst zwei Wochen in der Greiseneckergasse gewohnt, nachdem sie zuvor zeitweise mit B. zusammen gelebt hatte. Nachbarn hatten von mehreren lautstarken Auseinandersetzungen berichtet.

B. wird sich nicht nur wegen der Bluttat zu verantworten haben. Der 43-Jährige wird auch wegen der Verwendung einer E-Card, die nicht seine eigene war, angezeigt. “Er hat das laut den Ermittlungen schon zuvor zweimal gemacht”, sagte Hahslinger.

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