Nach Großbrand in Himberg: Brandermittler am Werk

©David Hanny/LFKNÖ
Nach dem Großbrand in einer Halle mit einem Gefahrengutlager in Himberg (Bezirk Wien-Umgebung) am Donnerstag waren am Freitag die Brandermittler des Landeskriminalamtes am Werk.

Seit den Vormittagsstunden untersuchten Ermittler und Sachverständige was von dem Gebäude noch übrig war. Man hoffe, bis zum Abend einige Erkenntnisse zur Brandursache gewonnen zu haben, hieß es auf Anfrage der APA.

Ersten Berechnungen der Versicherung zufolge dürfte der Schaden enorm sein. Eine unverbindliche Kostenschätzung geht von rund 1,2 Mio. Euro aus – Inventar nicht miteingerechnet.

Die Feuerwehr sei entgegen den Erwartungen schon am Donnerstag gegen 18.00 Uhr wieder eingerückt, sagte Franz Resperger, Sprecher des NÖ Landesfeuerwehrkommandos. Ab dann habe eine private Sicherheitsfirma die Brandwache übernommen und telefonisch mit den Einsatzkräften Kontakt gehalten.

Der Brand war Donnerstag früh ausgebrochen und dauerte über Stunden an. Die Halle wurde dabei völlig zerstört. Durch die im Gebäude gelagerten Gasflaschen kam es anfangs zu mehreren kleinen Explosionen, bis das Lager mit Löschschaum eingedeckt war. 24 Feuerwehren waren über den Tag verteilt mit etwa 150 Leuten im Einsatz.

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