Nach Flut in Indonesien bisher 124 Tote

Mehr als eine Woche nach den schweren Unwettern auf der indonesischen Insel Sumatra sind bisher 124 Tote geborgen worden. Mindestens 170 Menschen wurden noch vermisst, wie die Behörden mitteilten.

Allein in der am schlimmsten betroffenen Provinz Aceh am Nordende der Insel wurden bisher 76 Tote geborgen, 163 Menschen galten als vermisst. Den Angaben zufolge mussten insgesamt 400.000 Menschen vor den Wassermassen fliehen.

Dank des Einsatzes von Hubschraubern hätten die Hilfslieferungen mittlerweile auch abgeschnittene Orte erreicht. Die Bedingungen für die Flüchtlinge seien dennoch schlecht, da sich nun Krankheiten wie etwa Atemwegsinfektionen ausbreiteten, sagte ein Rote-Kreuz-Helfer.

Zwei Jahre nach dem verheerenden Tsunami in Südostasien war die indonesische Insel vor Weihnachten von schweren Überschwemmungen heimgesucht worden. Mehr als 500 Dörfer wurden nach Behördenangaben überflutet.

Ursache sei neben ungewöhnlich starken Regenfällen auch die Abholzung der indonesischen Wälder, erläuterten die Behörden. Dadurch könne der Boden weniger Wasser absorbieren und die Überschwemmungsgefahr steige.

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