Nach Bankraub in Rechnitz - Polizei fahndet mit Phantombild

Polizei bittet um Mithilfe bei der Suche
Polizei bittet um Mithilfe bei der Suche
Knapp zwei Wochen nach einem Überfall auf eine Raiffeisen-Bankfiliale im südburgenländischen Rechnitz hat die Polizei am Dienstag ein Phantombild eines der beiden Täter veröffentlicht. Es zeigt laut Angaben der Landespolizeidirektion Burgenland jenen Räuber, der auch das Fluchtfahrzeug lenkte. Beim Einsteigen hatte der Mann seine Maske abgenommen.


Der Gesuchte wird als etwa 1,80 Meter groß beschrieben. Er hatte schwarze, mittellange Haare mit Koteletten und trug eine schwarze Maske mit kleinen Sehschlitzen sowie einen hellgrauen Kapuzensweater mit dunklen Ärmeln. Die Kapuze hatte er über den Kopf gezogen. Der Mann war außerdem mit einer hellgrauen Hose, dunklen Schuhen und grauen Handschuhen bekleidet. In der linken Hand hielt er eine dunkle Pistole mit längerem Lauf. Das Gesicht war schmal und kantig mit einer größeren, schmalen Nase.

Sein Komplize war laut Zeugenbeschreibung sehr schlank und etwa 1,75 Meter groß. Auch er war maskiert und trug eine schwarze Hose, graue Handschuhe sowie eine schwarze Jacke und ebenfalls eine Kapuze. Der Mann hatte eine tiefe Stimme und war mit einer dunklen Pistole bewaffnet.

Die beiden flüchteten in einem silberfarbenen VW Passat älteren Baujahres mit dem Kennzeichen CO 45202 oder C 045202, das bisher keinem Staat zugeordnet werden konnte. Die Polizei ersucht um Hinweise an das Landeskriminalamt Burgenland unter Tel.: 059133-10 3333 sowie an jede andere Polizeidienststelle.

Die Räuber hatten die Bank am 8. Oktober am Vormittag betreten, zwei Angestellte zur Seite gedrängt und selbst in die Geldlade gegriffen. Danach verließen sie mit ihrer Beute die Filiale und rasten im Fluchtwagen in Richtung ungarischer Grenze. Zwei Polizisten außer Dienst wurden zufällig Zeugen des Coups. Einer der Beamten fuhr den Tätern nach, musste aber wegen der riskanten Fahrweise der Flüchtenden aufgeben.

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