Mutmaßlicher IS-Anhänger plante Anschlag im Staat New York

US-Ermittler haben einen für Silvester im Staat New York geplanten Terroranschlag vereitelt. Ein 25-Jähriger habe die von der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) inspirierte Attacke auf ein Restaurant in der Stadt Rochester geplant, teilte das Justizministerium mit. Dem Festgenommenen drohen wegen Unterstützung des IS bis zu 20 Jahre Haft und eine Geldstrafe von 250.000 Dollar (230.000 Euro).


Der Verdächtige, nach eigenen Angaben ein muslimischer Konvertit, soll sich mit einem mutmaßlichen IS-Mitglied über seinen Wunsch ausgetauscht haben, dem IS beizutreten. Dies wäre für ihn ein “Traum, der wahr wird”, sagte er laut Anklageschrift. Er habe auch kein Problem damit, anderen das Leben zu nehmen. Am Mittwoch, dem Tag vor der geplanten Attacke, schwor er IS-Chef Abu Bakr al-Bagdhadi die Treue und übernahm die Verantwortung für den bevorstehenden Angriff.

Informanten des FBI zufolge hatte der Mann gesagt, am Silvesterabend in dem Restaurant in Rochester Menschen töten, weitere als Geiseln nehmen und eine Schnellkochtopf-Bombe zünden zu wollen. Laut Anklage hatte er seine Ausrüstung, darunter auch Skimasken, zwei Messer, eine Machete, Ammoniak, Kabelbinder, Klebeband sowie Gummihandschuhe, bereits gekauft. Rochester liegt eine Autostunde östlich von Buffalo und den Niagarafällen nahe der kanadischen Grenze.

Der zuständige Staatsanwalt William Hochul sagte, die Festnahme sei eine Botschaft an all jene, die womöglich Attentate im Namen des IS planten: “Ihr werdet gefasst (…) ihr werdet bestraft”, sagte er.

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