Mutmaßlicher Serien-Supermarkträuber gefasst

Ein mutmaßlicher Serienräuber ist von der Wiener Polizei ausgeforscht worden: Der 27-jährige Harald M. aus der Donaustadt soll insgesamt vier Überfälle auf Supermärkte und eine Tankstelle verübt haben.

Bewaffnet war der Wiener bei den Taten mit einer Softgun, das Geld teilte er sich laut Polizei mit dem 33-jährigen Adalberg Sch., der ihn auch bei einem Coup unterstützt haben soll. Die Männer finanzierten sich so ihren Suchtgiftkonsum, sagte Oberstleutnant Horst Zeilinger vom Kriminalkommissariat Nord.


Bei seinem letzten Überfall auf eine Hofer-Filiale am 7. August kam schließlich der entscheidende Hinweis auf den Täter: Ein Zeuge hatte sich ein Fragment des – teilweise überklebten – Kennzeichens des Motorrads gemerkt, mit dem M. flüchtete, sagte Zeilinger. Wie sich herausstellte, gehörte die gesuchte „Kawasaki Ninja“ dem 27-jährigen. Beide zeigten sich geständig, so Zeilinger. Der mutmaßliche Mittäter gab laut Polizei zu, M. angestiftet zu haben. Am 7. August soll er auch das Fluchtfahrzeug gestartet zu haben.


Zur Last gelegt werden dem 27-Jährigen auch Überfälle auf einen Billa-Filiale am 17. Juli, am 28. Juli folgte eine Tankstelle und am 30. Juli soll er einen Bipa-Markt ausgeraubt haben. Auffällig war sein „Variantenreichtum“ bei der Maskierung, sagte Zeilinger: Einmal trug er einen Vollvisierhelm, danach ein „Piratentuch“ und einmal klebte er sich das Gesicht mit Pflastern ab.


Unterschiedlich waren auch die Fahrzeuge, die der Mann zur Flucht benutzt hat: Bei einem Coup soll er sich einen Roller gestohlen haben, bei einem weiteren fuhr er laut Polizei mit dem Auto einer Bekannten. Bei zwei weiteren benutzte er sein Motorrad.

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