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Mutmaßlicher Vergewaltiger festgenommen

&copy BPD Wien
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Eine 20-jährige Frau ist Anfang Juni in der Josefstadt spätnachts abgepasst und im Stiegenhaus vergewaltigt worden. Das Opfer blieb verletzt und schwer traumatisiert zurück.

Der Täter hinterließ biologische Spuren. Jetzt forschte die Polizei mit Hilfe der DNA-Datenbank einen Verdächtigen aus.

Die 20-Jährige war beim Heimkommen gegen 4.30 Uhr von einem Mann ins Haus gedrängt und missbraucht worden. Am Tatort stellte die Spurensicherung den „genetischen Fingerabdruck“ des unbekannten Täters sicher. Diese Angaben befanden sich seither in der DNA-Datenbank, konnten aber vorerst keinem Verdächtigen zugeordnet werden.

Zwei Wochen später wurde eine Gruppe junger Frauen auf der Donauinsel sexuell bedrängt. Ein Iraner, der sich in Begleitung eines Landsmanns befand, entblößte sich und zerrte laut Angaben der Opfer eines der Mädchen in ein Gebüsch. Zudem habe der 35-jährige Asylwerber seinen Gürtel abgenommen und damit auf die Frauen eingeschlagen, sagte Major Martin Roudny vom Kriminalkommissariat Mitte. „Auch auf die alarmierten Polizisten ist er mit diesem Nietengürtel losgegangen.“

Nach der Festnahme wurde die DNA des Verdächtigen untersucht und mit der Datenbank verglichen. Jetzt liegt der ermittelnden Gruppe Gürtler ein Treffer vor – der Belästiger von der Donauinsel ist der DNA-Auswertung zufolge jener Mann, der die 20-Jährige vergewaltigt hat. Der Verdächtige gibt die Vorwürfe laut den Ermittlern zu. Er schiebe die Schuld auf Alkoholkonsum: „Ich bin kein normaler Mensch, wenn ich Alkohol getrunken habe“, sagte er laut Roudny im Verhör.

Die Polizei befürchtet nun, dass es weitere, noch unbekannte Opfer geben könnte. Hinweise von Geschädigten oder Zeugen werden unter der Wiener Telefonnummer (01)31310/43800 (Journaldienst) entgegengenommen.

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