Mutmaßlicher Peiniger des kleinen Cain gefasst

Bregenz -  Der 25-jährige Serbe Milosav M., der am Samstagabend in Bregenz einen Dreijährigen zu Tode geprügelt haben soll, ist am Dienstagnachmittag im Schweizer Kanton Appenzell-Außerrhoden verhaftet worden.

Der Beschuldigte konnte im Zuge einer gezielten Fahrzeugkontrolle am Dienstag gegen 14.10 Uhr von Polizeibeamten in Waldstadt bei Herisau angehalten und festgenommen werden, wie die Exekutive auf Anfrage von VORARLBERG ONLINE bestätigt. Erst gegen 16.30 Uhr war definitiv klar, dass es sich um den Gesuchten handelt. ”Wir haben die Bestätigung erhalten, dass es sich um den Gesuchten handelt”, so Chefinspektor Norbert Schwendinger. 

Die Fahndung nach dem 25-Jährigen war europaweit ausgeschrieben, die Vorarlberger Kriminalisten hatten den Mann bereits kurz nach seiner Flucht vom Tatort in der Schweiz vermutet

Milosav M. ließ sich widerstandslos festnehmen

Der Mann ließ sich widerstandslos festnehmen. Ein Auslieferungsverfahren wurde bereits eingeleitet, eine Einvernahme des Mannes habe noch nicht stattgefunden. Auch das Fluchtauto des Mannes, ein blauer Honda-Geländewagen, konnte sichergestellt werden.

Festnahme durch Sondereinsatzkommando “Säntis”

Milosav M. wurde gezielt vom Sondereinsatzkommando „Säntis“ festgenommen. Er war nach Polizeiangaben unbewaffnet und leistete keine Gegenwehr. Der Zugriff der schwer bewaffneten Polizeigrenadiere der Kantonspolizei Appenzell-Außerrhoden sei aber ohne Waffeneinsatz über die Bühne gegangen, wie die VN berichten.

Täter hat sich sicher gefühlt

Offenbar haben ihn Polizeigrenadiere der Appenzeller Interventionseinheit bereits seit gestern Nachmittag in Herisau beobachtet. Diese Informationen bestätigt Willy Moesch gegenüber Blick.ch. Offenbar hat sich Milosav M. seiner Sache ziemlich sicher gefühlt – er war weder getarnt noch sonstwie verkleidet. Die Polizeigrenadiere hätten ihn gut anhand der Fahndungsbilder der österreichischen Kollegen erkannt.

 

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