Mutmaßlicher Kinderschänder in Haft

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Ein 46-Jähriger soll einen siebenjährigen Bub aus Wien seit Sommer mehrmals zum Oralverkehr gezwungen haben. Wie am Freitag bekannt wurde, ist der in Wien lebende Verdächtige seit Anfang November in Haft.

Der einschlägig Vorbestrafte könnte laut Polizei für weitere Sexual-Delikte in Frage kommen.

Am 8. November zeigte die Mutter des missbrauchten Buben den Verdächtigen bei der Polizei an. Sie hatte Auffälligkeiten im Benehmen ihres Sohnes bemerkt, sagte Oberstleutnant Michael Mimra vom Kriminalkommissariat Süd. Der 46-Jährige habe zum Bekanntenkreis der Familie gehört und öfters auf den Siebenjährigen aufgepasst, wenn seine Mutter bei der Arbeit war.

Noch am Tag der Anzeige forschten die Beamten den Mann aus und nahmen ihn in seiner Wohnung fest. Laut Mimra soll der Beschäftigungslose im Rahmen der Einvernahme zu Protokoll gegeben haben, dass es ihn sexuell erregt habe, wenn er Buben im Alter von sieben bis zehn Jahren beobachtet hat.

Der 46-Jährige ist den Ermittlern kein Unbekannter: Vor Jahren soll er sich bereits mehrmals an Kindern und Behinderten vergangen haben. Der Mann wurde in das Landesgericht Wien eingeliefert.

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