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Musikverein bietet neue Abos

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Besitzer eines Musikvereins-Abonnements gehen ab der heurigen Saison nicht mehr notwendigerweise in den Goldenen oder in den Brahms-Saal.

Erstmals gibt es auch Abos für die vier Neuen Säle, schilderte Musikvereins-Intendant Thomas Angyan am Freitagabend bei einer Pressekonferenz. Geboten wird „ein etwas anderes Programm“ als in den beiden „alten“ Sälen des Musikvereins – „aber doch ein Programm, das dem Stil des Musikvereins gerecht wird“.

In den 2004 eröffneten neuen Sälen im Musikvereins-Untergeschoß sollen, diese Saison mit neuen Akzenten, ungewöhnliche Abende von bekannten Künstlern, frische Musik, junge Musiker und neues Publikum im Musikverein zusammen gebracht werden – und nicht zuletzt die Kinder angesprochen werden. Unter dem Motto „Young.Persons“ dürfen sie bei der Programmreihe „Kling.Klang“ (3 bis 6 Jahre) Instrumentenklänge erkunden und bei „Divertimento Musicale“ (6 bis 15 Jahre) Stücke selber erarbeiten, die im Gläsernen Saal aufgeführt werden. Eigens für Kinder spielen Katia und Marielle Labeque am 22. Februar ein Programm mit Mozart, Ravel und Gershwin – „Prominente spielen für Kinder“, betonte Angyan.

Auch junge Künstler sollen die neuen Säle für erste Auftritte im Musikverein nützen. „Der Gläserne Saal ist ein sehr gutes Sprungbrett für junge Künstler“, die dadurch einen Auftritt im Musikverein für ihren Lebenslauf erwerben können, so Angyan. Über die bereits präsentierte Serie von Auftritten junger Ensemble-Mitglieder aus der Wiener Staatsoper hinaus gibt es etwa – in Zusammenarbeit mit der Klavierfirma Bösendorfer – Klavierabende aufstrebender Pianisten.

Darüber hinaus bieten die neuen Säle auch arrivierten Künstlern die Möglichkeit, sich von ungewohnterer Seite zu zeigen: Die Serie „Magna.Nomina“ zeigt „Stars einmal anders“, so Angyan. Pianist Alfred Brendel liest eigene Gedichte (30. 9.), Alfred Sramek zeigt „Mozart ernst und heiter“ (6. 11.), und Mariss Jansons gibt im Gespräch (15. 1. 07) Einblicke in die Geschichte des Dirigierens. Auch eigens gestaltete Musikprogramme von dem Musikverein nahe stehenden Künstlern sollen die neuen Säle füllen: U. a. Ernst Kovacic und Freunde spielen Musik von Bach bis Reich (21. 11.), Ildiko Raimondi und Xavier de Maistre geben Lieder für Sopran und Harfe (4. 5. 07).

Bisher noch nie Gehörtes gibt es auch: Insgesamt fünf Uraufführungen, u. a. von Friedrich Cerha (Trio für Violine, Violoncello und Pianoforte, 30. 4. 07), Lukas Haselböck (4. 12.) und Bernd Richard Deutsch (29. 4. 07), stehen am Programm. Olga Neuwirth erarbeitet am Konservatorium Wien mit Studenten ein Programm, das Ergebnis ist am 15. 3. 07 zu erleben.

Auch das gesprochene Wort „ist ein ganz wichtiges Thema“, betonte Angyan: Lesungen gibt es von u. a. Michael Köhlmeier, Maria Köstlinger und Cornelia Froboess, Erika Pluhar bestreitet überhaupt einen eigenen Zyklus mit drei Abenden mit verschiedenen Musikern.

Insgesamt gibt es 2006/07 15 Abo-Zyklen und 107 Eigenveranstaltungen der Gesellschaft der Musikfreunde in den Neuen Sälen. Der Vorverkauf startet am Montag (25. September), Einzelkarten können Mitglieder ab einem Monat, alle anderen ab drei Wochen vor der jeweiligen Veranstaltung kaufen. Die vier Neuen Säle – Gläserner, Metallener, Steinerner und Hölzerner Saal – wurden im März 2004 für das Publikum geöffnet. Verwendet werden sie für Eigenveranstaltungen, Eigen- und Fremd-Proben und Vermietungen.

Insgesamt habe man 05/06 in den Neuen Sälen 41 Prozent über der budgetierten Erwartung eingenommen – dennoch „wird es uns nie gelingen, die Neuen Säle kostendeckend zu führen“, so Angyan. Die zusätzlichen Förderungen für die Neuen Säle von Bund (15.000 Euro) und Stadt Wien (keine) sind unter den Hoffnungen von je 50.000 Euro geblieben, betonte Angyan.

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