MUMOK ist frei!

Plakatserie von Gregor Zivic für das MUMOK &copy APA
Plakatserie von Gregor Zivic für das MUMOK &copy APA
Das Museum für Moderne Kunst trägt mit einer Kunst- und Marketingkampagne zum Jubiläumsjahr bei: vom 15. Mai bis 15. Juni ist im MUMOK freier Eintritt. Gregor Zivic gestaltete aus diesem Anlass eine Plakatserie.

Mit einer gelungenen Verbindung von Kunst und Marketingkampagne leistet das Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig (Mumok) seinen Beitrag zum Jubiläumsjahr 2005. Unter dem Motto „Mumok ist frei“ gewährt das Museum von 15. Mai bis 15. Juni allen Besuchern freien Eintritt. Die Aktion versteht sich als Auftakt zum vom Mumok ausgerufenen „Jahr des Sammelns“. Beworben wird sie mit einer originellen, von Gregor Zivic gestalteten Plakatserie.

Die Offensive soll im Hinblick auf das Jubiläumsjahr das Mumok als „das zentrale Gedächtnis der Republik in Sachen moderner und zeitgenössischer Kunst“ im öffentlichen Bewusstsein verankern und verstärkt den damit verbundenen Sammlungs- und Bildungsauftrag des Hauses betonen, erklärte Direktor Edelbert Köb bei der Pressekonferenz am Mittwoch. Gleichzeitig will man das Haus und seine Sammlung ins Blickfeld rücken und ihm neue Publikumsschichten erschließen.

Hansjürgen Schmölzer, Leiter der Mumok-Marketingabteilung und Erfinder der Kampagne, hat sich strategisch dabei am anglikanischen Raum orientiert, wo durch den freien Zutritt zu Museen diese weit stärker in den Alltag integriert seien. Dem entsprechend hat Zivic für die Plakatserie überhöhte Szenen aus dem Museumsalltag inszeniert. Die 16 verschiedenen Sujets mit dem Slogan „Mumok ist frei“ oder „Wir werden sehen“ zeigen Fotos von Menschen, die im Mumok arbeiten, vor Kunstwerken aus dem Haus. Sie werden einzeln oder in Serie im öffentlichen Raum affichiert.

Während des Gratismonats werden die Sonderausstellung John Baldessari, die Präsentation der Sammlung Costakis mit Werken russischer Avantgarde-Künstler, Arbeiten von Rainer Ganahl in der Mumok Factory sowie wesentliche Werke aus der Sammlung des Museums gezeigt. In den ersten 14 Tagen (15. bis 29. Mai) wird täglich um 13 Uhr eine kostenlose Führung durch das Haus angeboten.

Finanziert wird die Aktion über Sponsoringbeiträge. Köb rechnet mit einem großen Andrang, habe man doch schon beim jüngsten Gratistag über 6.000 Besucher verzeichnet. Im Vorjahr erzielte das Haus laut Schmölzer einen Publikumszuwachs von 35 Prozent, dieses Jahr will man um weitere 15 Prozent zulegen.

Ein weiteres günstiges Sommerangebot bietet das MuseumsQuartier mit der Art Night, die wie im letzten Jahr, jeweils am ersten Donnerstag des Monats zwischen Mai und September zwischen 17 und 21 Uhr, um neun Euro Eintritt ins Mumok, Leopold Museum und die Kunsthalle Wien inklusive einer Führung in allen drei Häusern gewährt.

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