Müde Rapidler verlieren mit 0:2 gegen Sturm Graz

Rapid Wien musste sich im letzten Spiel in diesem Jahr mit 0:2 gegen Sturm Graz.
Rapid Wien musste sich im letzten Spiel in diesem Jahr mit 0:2 gegen Sturm Graz. ©APA
Rapid Wien konnte nun auch das fünfte Pflichtspiel in Folge nicht gewinnen. Die Hütteldorfer verloren das letzte Match in diesem Jahr mit 0:2 gegen Sturm Graz.

Bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt entwickelte sich auf holprigem Rasen eine Partie praktisch ohne Höhepunkte. Halbwegs gefährlich wurde es lediglich bei einem von Novota abgewehrten Vujadinovic-Kopfball nach Corner von Offenbacher (10.).

SK Rapid Wien agierte müde

Während Sturm danach die aktivere Mannschaft war und zumindest das eine oder andere Mal am Rapid-Tor anklopfte (12./Wolf drüber, 35./Novota parierte Madl-Schuss), ging bei den von der Doppelbelastung sichtlich gezeichneten Rapidlern in der Offensive gar nichts. Den ersten – harmlosen – Schuss aufs Tor feuerte Boskovic bezeichnenderweise erst in der 52. Minute ab.

Eigentor von Dibon

Eine Minute später gingen die Gastgeber in Führung. Nach einem leichtfertigen Ballverlust von Rapid in der Vorwärtsbewegung spielte Offenbacher auf Beichler, dessen Querpass beförderte Dibon im Fallen mit einem wuchtigen Schuss ins eigene Tor. In der 57. Minute vergab Madl die Chance auf die frühe Vorentscheidung, als er einen Volley am langen Eck vorbeizirkelte.

Rote Karte für Boyd in der 2. Halbzeit

In der Folge wurde die Partie hitziger. In der 73. Minute sah Boyd wegen eines Kopfstoßes gegen Madl die Rote Karte und fehlt damit zum Auftakt der Frühjahrssaison gegen die Austria. Im Zuge des darauffolgenden Gerangels wurde auch Sturm-Ersatzspieler Dudic ausgeschlossen.

Sturm Graz siegte mit 2:0

Im vergangenen Sommer verwandelte Rapid bei den “Blackys” einen Rückstand in numerischer Unterlegenheit noch in einen Sieg, diesmal jedoch waren die Hütteldorfer von einer Wende weit entfernt. Die Barisic-Truppe warf in den letzten Minuten noch einmal alles nach vor, doch Sturm nützte die dadurch entstehenden Räume und sorgte in der 83. Minute für klare Verhältnisse.

Der eingewechselte Djuricin scheiterte aus kurzer Distanz an Novota, den abspringenden Ball verwertete der ebenfalls kurz zuvor ins Spiel gekommene Schmerböck mit einem sehenswerten Flachschuss von der Strafraumgrenze ins lange Eck. Damit durfte sich Coach Milanic an seinem 46. Geburtstag über einen Sieg freuen, der Sturm auf Rang sechs klettern lässt.

(APA/Red)

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