Motiv für Mord in Mariahilf war Schmuck

Symbolfoto |&copy Bilderbox
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Um Schmuck dürfte es den Tätern bei dem Raubmord an dem 75-jährigen Gebäudeverwalter Norbert R. gegangen sein, der Donnerstag früh tot in seinem Büro in der Garbergasse in Wien- Mariahilf gefunden worden war.

Im Tresor fehlten laut Wiener Kriminaldirektion 1 mehrere Schmuckstücke. Die Angehörigen des Opfers haben unterdessen eine Belohnung von 10.000 Euro zur Ergreifung der Täter ausgelobt.

Den Schmuck hatte eine ältere Dame dem 75-Jährigen vor einigen Jahren zur Aufbewahrung anvertraut. Dabei handelt es sich um einen Ein-Kilo-Goldbarren, vier Golddukaten, sieben goldene Armreifen ohne Steine, eine Damenarmbanduhr mit schwarzem Band, zwei Halsketten mit je einem goldenen Kreuz, vier Eheringe, einen goldenen Vorsteckring mit einem Rubin und zwei kleinen Brillanten, eine weißgoldene Brosche mit Brillanten, zwei Gelbgoldbroschen, von denen eine drei Rosen mit Stiel und zwei Blättern darstellt, sowie ein Ohrgehänge aus Gold mit zwei kleinen Saphiren. Der Wert der geraubten Stücke beträgt mehrere 10.000 Euro.

Opfer wurde schwer misshandelt

Vom Ablauf des Verbrechens her gingen die Fahnder am Samstag davon aus, dass es sich um mehr als einen Täter handelte. Ob weitere Sachen aus dem Tresor fehlten, war unklar. Dabei konnten auch die Angehörigen der Exekutive nicht weiterhelfen. Die Räuber hatten den Schrank mit einem Schlüssel geöffnet, den sie entweder von ihrem Opfer während der Misshandlungen erhalten oder bei der Durchsuchung des Büros gefunden hatten.


Für die Ermittler steht mittlerweile auch fest, dass die Täter den Tod ihres Opfers zumindest billigend in Kauf genommen haben. Das würde für eine Anklage wegen Mordes jedenfalls ausreichen. Norbert R. war zwischen Mittwochabend und Donnerstag früh in seinem Büro überfallen und schwer misshandelt worden.

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