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Monatelang gestalkt: Niederösterreicherin ausgeforscht

Über mehrere gefakte Profile belästigte die Niederösterreicherin den Steirer über Social Media.
Über mehrere gefakte Profile belästigte die Niederösterreicherin den Steirer über Social Media. ©pixabay.com (Sujet)
Eine 42-jährige Niederösterreicherin soll über Monate einen ihr bekannten Steirer gestalkt und in seinem Namen Online-Bestellungen getätigt haben. Sie konnte nun ausgeforscht werden.

Eine Niederösterreicherin (42) hat monatelang einen ihr bekannten Steirer (34) über diverse Social-Media-Plattformen gestalkt und u.a. in seinem Namen Online-Bestellungen getätigt. Der Mann informierte die Polizei. Deren IT-Experten klärten den Fall in mühevoller Kleinarbeit und forschten die Frau aus. Sie soll aus "eingebildeter Liebe" gehandelt haben, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte.

Frau belästigte Steirer mit mehreren Fake-Profilen

Die 42-Jährige aus dem NÖ-Bezirk Amstetten war mit dem Steirer aus dem Bezirk Murtal bekannt, wie ein Polizist zur APA sagte. Die - nicht erwiderte - Liebesbeziehung zu ihm soll sie sich allerdings eingebildet haben. Offenbar aus Frustration begann sie ab April 2018 mit der beharrlichen Verfolgung des Mannes, ohne dass dieser ahnte, wer dahinter stecken könnte. Sie belästigte und bedrohte den 34-Jährigen sowie dessen Bekannte und Freunde mittels zahlreichen gefälschten Profilen auf Social-Media-Plattformen. Weiters bestellte sie Waren bei Versandhäusern und buchte Reisen auf den Namen des Mannes und beschädigte auch dessen Pkw. Auf diese Weise verursachte sie einen Sachschaden von mehreren Hunderttausend Euro.

Frau habe aus gekränktem Stolz gehandelt

Durch die Auswertung von umfangreichem Datenmaterial verdichteten sich die Hinweise auf die 42-Jährige. Sie versuchte zwar noch, ihre elektronischen Spuren zu verwischen, aber IT-Ermittler der Inspektion Feldbach sowie Beamte der Inspektion Zeltweg konnten ihr die Taten nachweisen. Sie legte ein umfassendes Geständnis ab und gab an, u.a. aus gekränktem Stolz gehandelt zu haben. Sie wurde angezeigt.

(APA/Red)

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