Monat der Photographie in Wien

Insgesamt 76 Musen, Galerien und Institutionen beteiligen sich am "Europäischen Monat der Photographie in Wien" - am 4. November wird eröffnet, aber bereits jetzt gibt es jede Menge zu sehen.

Offiziell wird der „Europäische Monat der Photographie in Wien“ erst am 4. November eröffnet – über eine Woche nach Berlin und zwei Tage nach Paris, der Ideen gebenden Stadt für diese Initiative -, doch bereits jetzt reiht sich Vernissage an Vernissage. Schließlich beteiligen sich insgesamt 76 Wiener Museen, Galerien und Institutionen am Ausstellungsgeschehen. Damit soll ein starkes Signal für die Bedeutung des Mediums Fotografie ausgesandt werden.


Bereits jetzt sind etliche Ausstellungen unter dem Label „Monat der Photographie“ zu sehen: In der Galerie Julius Hummel werden etwa Fotos zu „Günter Brus – Aktionen 1964/65“ gezeigt, in der Galerie Johannes Faber Werke von Elliot Erwitt und Okky Offerhaus, im Jüdischen Museum sind Fotos von Roy Mittelman, in der MAK-Galerie Bilder der japanischen Fotokünstlerin Tomoko Sawada ausgestellt. Das Technische Museum zeigt eine Fotoausstellung zur Weltausstellung von 1873.


Am Freitag Abend hat eine Ausstellung von Christine de Grancy mit Fotografien der Skulpturen auf den Dachlandschaften Wiens in der Agentur Anzenberger (Zeinlhofergasse 7) Vernissage. Morgen, Samstag (30.11.) eröffnet die Galerie Ulrike Hrobsky eine Ausstellung mit Fotoarbeiten von Nikolaus Korab und die Galerie Chobot unter dem Titel „Meine Töchter“ eine Schau mit Fotos von H.H.Capor, Manfred Chobot, Petra Rainer und Dorota Sadovska.


Ab Samstag zeigt das Wiener Dorotheum die Ausstellung „Wien, Wien, nur du allein“ von Helmut Klein. Die 50 mal 60 Zentimeter großen Unikate der 28-teiligen Fotoserie, die Wien in ungewohnten Perspektiven am Rande des Abstrakten zeigt, werden bei der Finissage am 9.11. ab 18.30 Uhr zu einem Rufpreis von je 500 Euro versteigert.


Ab der kommenden Woche sind dann fast täglich Vernissagen avisiert. Im Wien Museum werden am Donnerstag gemeinsam mit der Gesamt-Veranstaltung auch zwei Ausstellungen eröffnet: Historische Aufnahmen von Henri Cartier-Bresson und Willy Römer zeigen die Partnerstädte Paris und Berlin. „Wien – Tradition und Moderne“ nennt der Wiener Fotograf Lukas Beck seine Fotoserie, die er ab 17.11. im Leopold Museum zeigt. An Alltagsplätzen präsentieren sich dagegen neun andere österreichische Fotografen unter dem Titel „B-sides“:
Michael Appelt, Kurt Hörbst, Christoph Lingg, Rita Newman, Reiner Riedler, Arabella Schwarzkopf, Thomas Topf, Klaus Vyhnalek und Helene Waldner zeigen im Lokal Podium (Westbahnstraße 33) eine Gemeinschaftsausstellung und an jedem Dienstag im November an anderen Orten Foto-Projektionen: am 9. im Topkino, am 16. in Stein’s Diner, am 23. in Harmer’s Bar und am 30. im Schikaneder.


Über sämtliche Veranstaltungen des „Monat der Photographie“ informiert ein handlicher Guide, der an den Veranstaltungsorten und im Buchhandel aufliegt.

Service: – „Monat der Photographie“ im November 2004, weitere Informationen bietet das Infotelefon 01 / 799 50 91 sowie das Internet unter www.2004.photographie.com, www.dorotheum.at oder www.b-sides.at

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