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Modernere Spielweise Ziel von Wiener Neustadt

Pfeifenberger: "Müssen uns neuem Stil anpassen"
Pfeifenberger: "Müssen uns neuem Stil anpassen"
Der SC Wiener Neustadt hat mit Platz acht und 22 Punkten aus 20 Spielen einen ansprechenden Herbst in der Fußball-Bundesliga hinter sich. Im Frühjahr wollen die Niederösterreicher allerdings nicht nur den Klassenerhalt sichern, sondern vor allem aus spielerischer Sicht einen Schritt nach vorne machen, sich moderner präsentieren.


“Wir müssen uns einfach dem neuen Stil anpassen, der mittlerweile schon fast überall gespielt wird”, hat Coach Heimo Pfeifenberger eine klare Zielsetzung. Die Zeiten des ewigen Zurückziehens sollen der Vergangenheit angehören. “Das wird generell immer weniger im Fußball. Wir müssen viel schneller attackieren, mehr Risiko nehmen und schauen, die Ballgewinne schon in der gegnerischen Hälfte zu haben. Auch als Underdog muss man sich das trauen, dann tut man sich auf alle Fälle ein bisschen leichter”, ist sich der Wiener-Neustadt-Trainer sicher.

Als Vorbild nimmt sich der Tabellenachte auch Aufsteiger Grödig. “Es ist sensationell, wie sie spielen. Sie attackieren sehr früh, haben eine sehr gute Offensive und harmonieren sehr gut. Der Adi hat den Trend früh genug erkannt”, lobte Pfeifenberger die auf Platz zwei liegende Truppe von Chefcoach Adi Hütter. Schritt für Schritt soll sich im Frühjahr nun auch seine eigene Mannschaft verbessern. “Das Anpressen, egal am 30er oder 16er, müssen die Spieler reinkriegen, nur so können sie sich auch wieder weiterentwickeln”, betonte Pfeifenberger.

Die Wiener Neustädter gehen dank sechs Punkten Vorsprung auf Schlusslicht Wacker Innsbruck mit einer guten Ausgangsposition in den Kampf um den Klassenerhalt. Zudem haben sie das Nachtragsspiel am Sonntag (14.00 Uhr) gegen Tabellenführer Salzburg zur Verfügung, um den Abstand vor den letzten 15 Runden noch zu vergrößern. “Man darf nichts verschlafen, es gibt keine Zeit, um irgendetwas zu verschenken”, weiß Pfeifenberger, der die Vorjahrespunkteanzahl (36) unbedingt übertreffen möchte.

Seine Elf hat ein schwieriges Startprogramm mit den Duellen gegen Salzburg, in Ried und bei der Austria, bevor es am 22. Februar in Wiener Neustadt zum Aufeinandertreffen mit Innsbruck kommt. “Da kann es in der Tabelle schnell anders ausschauen”, will sich Pfeifenberger auf dem aktuellen Vorsprung nicht ausruhen. Die Performance im Herbst macht ihm Mut. “Die Mannschaft hat sich aus Minikrisen immer wieder herausgezogen und in Spielen, die wirklich entscheidend waren, immer gepunktet”, resümierte der 47-jährige Salzburger.

In der Vorbereitung mussten keine neuen Spieler integriert werden. “Die Mischung ist für mich top, der Umgang der Spieler untereinander ist unglaublich”, ist Pfeifenberger vollauf zufrieden. Nicht ganz zufrieden sein kann er allerdings mit der aktuellen Personalsituation, da schon wieder vier Spieler verletzt ausfallen und einige Kicker angeschlagen sind. Auch im Herbst hatte es oftmals viele Ausfälle gegeben. “Wir hinterfragen uns eh immer auch selber, ob wir etwas falsch machen, aber es ist halt einfach so”, sagte Pfeifenberger.

Worauf die Niederösterreicher nicht wirklich bauen können ist die Fan-Unterstützung, durchschnittlich nur 2.340 Besucher (inoffiziell) verfolgten die zehn Heimpartien. “Ich glaube, Wiener Neustadt hat das irgendwann einmal verbockt in einer gewissen Art und Weise und jetzt ist es einfach schwer, wieder Leute zurückzugewinnen”, sagte Pfeifenberger. Trotz der Nähe zu den beiden Wiener Großclubs Rapid und Austria gebe es ein gutes Einzugsgebiet in Wiener Neustadt. “Der Verein probiert eh viel und ich bin auch überzeugt, dass, wenn wir es alle miteinander durchstehen, wir es schaffen werden, dass wieder mehr Leute ins Stadion kommen”, meinte Pfeifenberger.

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