Model fast hüllenlos: PETA-Aktion am Graben

©Gary Milano
Astou Maraszto, Siegerin des „Österreichs Nächstes Topmodel“-Contests 2010, enthüllte am Donnerstag am Stock-im-Eisen-Platz ihr sexy Anzeigenmotiv für die Tierrechtsorganisation PETA. Auf dem Motiv zeigt Astou ihre Traummaße ganz hüllenlos. Wir waren dabei!
Hüllenlos für PETA
Bilder: Die schöne Astou Maraszto

Pelz? Lieber Nackt!“, sagte Astou Maraszto, die auch privat eine große Tierfreundin ist. „Wer Pelze trägt, muss sich darüber bewusst sein, dass er tote Tiere am Körper trägt – wie damals in der Steinzeit. Dieser antiquierte Look muss endlich von den Laufstegen verschwinden“, forderte Astou.

ÖNTM-Gewinnerin enthüllt sexy PETA-Motiv:

PETA-Aktivistin sitzt blutverschmiert in Käfig

Zusätzlich demonstrierte am Donnerstag eine PETA-Aktivistin, wie elend das Leben von Tieren auf Pelzfarmen ist: Eingepackt in dicken Pelz, mit Blut verschmiert, in einen Drahtkäfig gequetscht, die Hände am Gitter „wund“-geschürft. „Sommer – keine Ferienzeit für Tiere auf Pelzfarmen!“ lautete der Slogan der Aktion. Unzählige Füchse, Nerze und andere Tiere verbringen den Sommer in winzigen, verdreckten Käfigen. Eine Tortur bei Temperaturen um die 30 Grad. Nach Angaben der Pelzindustrie sterben jährlich ca. 10 Prozent der Tiere an den Folgen der Hitze – nach einer schrecklichen Phase von Übelkeit und Erbrechen. 

Pelzfarmen sind eine Qual für Tiere

„Auch wenn wir Pelze im Sommer selten zu Gesicht bekommen – das Leid der Tiere auf Pelzfarmen ist allgegenwärtig!“, so Kampagnenleiterin Anja Hägele von PETA. „Die Schaufenster und Modemagazine preisen bereits die Herbst/Wintermode an. Es ist also jetzt an der Zeit, das Leben der Tiere zu retten, indem wir die Menschen bitten, keinen Pelz zu kaufen!“ In Freiheit verbringen Nerze einen Großteil ihrer Zeit im oder am Wasser. Auf sogenannten Pelzfarmen werden sie – häufig sogar mit bis zu drei weiteren Artgenossen – in winzige Käfige gesperrt, die kaum größer als Apfelsinenkisten sind und keine Beschäftigungsmöglichkeiten oder gar Wasser zum Baden und Abkühlen bieten. Die gewagte Aktion in Wien soll gegen diese Missstände aufmerksam machen.

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