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Mobiles Hospiz in Wien

Die Caritas Socialis richtet in Wien ein mobiles Hospiz ein - die Betreuung für Sterbende in den eigenen vier Wänden und im Kreise ihrer Angehörigen, entspricht schon lange den Wünschen vieler Menschen.

Die Caritas Socialis bietet in Ergänzung zur Stationären Einrichtung nun auch das Mobile Hospiz Rennweg an. Wie man die unheilbar Krebskranken betreuen will, wurde heute, Mittwoch, bei einer Pressekonferenz erklärt.

Dass ein entsprechender Bedarf besteht, hat sich bei der bisherigen Arbeit mit Sterbenden herausgestellt, so die Projektleiterin Christine Hintermayer. Deshalb hat man sich an eine Machbarkeitsstudie gewagt, die offenbar positiv ausfiel. Neu ist dabei vor allem, dass neben der optimalen Schmerztherapie mit Einbindung des gewohnten Hausarztes, psychosozialer und spiritueller Betreuung auch eine professionelle Pflege geboten wird. Dies ist auch der einzige Teil, der vom Patienten bezahlt wird – analog zu einer ganz normalen Hauskrankenpflege mit deren Zuschussmöglichkeiten.

Bereitschaft rund um die Uhr

Unabdingbar sei auch die Bereitschaft der Familie, sich um den Angehörigen zu kümmern – obwohl das mobile Hospiz-Team rund um die Uhr zur Verfügung steht. Die Angehörigen werden durch verschiedene Angebote unterstützt, auch die Organisation des Alltags – etwa von entsprechenden medizinischen Geräten – wird von den Helfern übernommen. Wenn notwendig, haben die Betreuten die Gewissheit, schnell einen Platz im stationären Hospiz zu bekommen, aber auch von dort wieder nach Hause zu dürfen, sofern dies möglich ist.

Caritas Socialis und das Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern kooperieren sowohl beim stationären als auch mobilen Hospiz, wobei letzteres ein Budget von etwa einer Million Euro für die nächsten zwei Jahre aufweist. Finanziert wird dieses durch Spenden, Sponsoren sowie durch eine „großzügige“ Förderung durch die Stadt Wien, deren Gesundheitsstadträtin Elisabeth Pittermann-Höcker (S) das Projekt ausdrücklich begrüßte und bereits jetzt an eine Ausweitung glaubt. In der zweijährigen Testphase wird das Mobile Hospiz aus voraussichtlich acht bis zwölf Personen bestehen, die ab 2005 an die 100 Patienten pro Jahr betreuen sollen.

Redaktion: Magdalena Zotti

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