Mitspracherecht der Anrainer bei "Mariahilfer Straße Neu!"

Wird die Mariahilfer Straße zur Fußgängerzone?
Wird die Mariahilfer Straße zur Fußgängerzone? ©Commons
Auch Anrainer sollen ihre Wünsche und Anliegen äußern dürfen, wenn Mitte November der Startschuss zum Projekt "Mariahilfer Straße Neu!" fällt.
Wird die Mariahilfer Straße zur Fußgängerzone?

Die Stadt Wien präsentiert gemeinsam mit den Bezirken Mariahilf, Neubau und der Wirtschaftskammer Wien die Ergebnisse der durchgeführten Untersuchungen wie auch Lösungsvorschläge und bietet Anrainern, Besuchern, Gewerbetreibenden und deren Beschäftigten in einem breit angelegten Dialogverfahren Gelegenheit, sich aktiv am Prozess der Umgestaltung der beliebtesten Einkaufsstraße Wiens zu beteiligen.

MariaVassilakou, Wiens Vizebürgermeisterin: “Mit der Neugestaltung der Mariahilfer Straße setzen die Stadt und ihre Partner ein Zeichen, wie moderne Verkehrspolitik und Stadtgestaltung aussehen soll. Jetzt sind die Bürger am Wort und können das Projekt mit ihren Meinungen und Ideen unterstützen.”

Mariahilfer Straße pulsiert

Die Mariahilfer Straße hat sich im vergangenen Jahrzehnt zu einem lebendigen Mittelpunkt der Stadt entwickelt. Direkt von der Entwicklung der Straße betroffen sind nicht nur zehntausende Menschen, die hier ihre Einkäufe erledigen, sondern auch tausende Anrainer der umliegenden Bezirke Neubau und Mariahilf, sowie hunderte Unternehmer und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

“Maßnahmen zur Umgestaltung von Wiens meist-frequentierter Geschäftsstraße sind wohlüberlegt und auf breiter Basis zu treffen. Wesentliches Ziel muss es sein, eine gute Erreichbarkeit der betroffenen 2000 Betriebe in der Mariahilfer Straße und den Seitengassen für die Zulieferer sicherzustellen, damit die Geschäftsstraße auch in Zukunft ihre Funktion als pulsierende Lebensader der Stadt voll erfüllen kann”, erklärt Brigitte Jank, Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien.

“Nach zwölf Jahren Überzeugungsarbeit freut es mich, dass nun endlich Lösungsansätze bei den Dialogveranstaltungen für eine neue Mariahilfer Straße vorgestellt und diskutiert werden”, so Renate Kaufmann, Bezirksvorsteherin von Mariahilf.

“Den Bewohnern des 7. Bezirks soll bei der Mariahilfer Straße Neu! ein maximales Mitspracherecht eingeräumt werden. Daher freue ich mich auf die Gespräche mit den TeilnehmerInnen der Dialogveranstaltungen. Kommen Sie vorbei, machen Sie mit, mischen Sie sich ein!”, appelliert Neubaus Bezirksvorsteher Thomas Blimlinger.

Dialogveranstaltungen “Mahü” starten am 17.11.2011

Über den Sommer wurden zahlreiche Untersuchungen in Auftrag gegeben. Im Zentrum der Untersuchungen standen die Folgen unterschiedlicher gestalterischer und verkehrstechnischer Maßnahmen für die umliegenden Bezirke, für die Bewohner und die ansässigen Betriebe.

Als nächster Schritt startet der Dialog, um die Interessen sowie die Möglichkeiten einer Neugestaltung der Mariahilfer Straße gemeinsam zu besprechen. Am Dialogverfahren teilnehmen ist möglich – über direkte Information und Diskussion bei Dialog-Veranstaltungen – durch Teilnahme an der Befragung auf der Website.

Die Ergebnisse und die daraus abgeleiteten Gestaltungsmöglichkeiten werden in einem Bericht zusammengefasst, der als zusätzlicher Kriterienkatalog für die weiterführende Planung Mariahilfer Straße dient.

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