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Mitarbeiter von "Ärzte ohne Grenzen" entführt

Zwei Mitarbeiter der Hilfsorganisation "Ärzte ohne Grenzen" (MSF) sind in der Demokratischen Republik Kongo entführt worden. Der Franzose und der Kongolese waren in der umkämpften Provinz Ituri unterwegs.

Nach Zeugenberichten sei ihr Fahrzeug von einer Gruppe Bewaffneter gestoppt und die beiden Helfer anschließend zu Fuß an einen unbekannten Ort gebracht worden.

MSF forderte die bedingungslose und rasche Freilassung der beiden Mitarbeiter. Die Teams der Hilfsorganisation arbeiteten seit Juni 2003 in der Provinz Ituri im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo (vormals Zaire). Derzeit seien 37 internationale und mehr als 600 lokale Mitarbeiter im Krankenhaus von Bunia im Einsatz und mit mobilen Kliniken zur medizinischen Hilfe für die Bevölkerung in der Umgebung unterwegs. Sie unterstützten die in der Provinz vertriebenen Menschen, die Opfer der Kämpfe zwischen bewaffneten Milizen seien.

Die kongolesischen katholischen Bischöfe haben die Bevölkerung zur Ruhe und zu einem Ende der Gewalt aufgerufen. Es müsse alles getan werden, „damit die Voraussetzungen für einen positiven Dialog und für Ruhe und Frieden gegeben sind“, betonte der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Erzbischof Laurent Monsengwo Pasinya. Die Bevölkerung leide seit 45 Jahren und insbesondere in den vergangenen 15 Jahren unter den Folgen des Bürgerkriegs und schweren Verstößen gegen die öffentliche Ordnung.

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