Missbrauchsvorwürfe in NÖ: Kindergarteneinrichtung geschlossen

In den letzten Wochen haben sich die Vorwürfe verdichtet.
In den letzten Wochen haben sich die Vorwürfe verdichtet. ©APA/HARALD SCHNEIDER
Aufgrund von Missbrauchsvorwürfen hat am Donnerstag eine Kindergarteneinrichtung geschlossen. Es wird wegen Missbrauchs Unmündiger, Körperverletzung und Quälens ermittelt.

Das Land Niederösterreich hat am Donnerstag eine private Kindergarteneinrichtung aufgrund von Missbrauchsvorwürfen geschlossen. Bereits Ende Oktober hatte die Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt mitgeteilt, dass wegen sexuellen Missbrauchs Unmündiger, Körperverletzung und Quälens wehrloser Personen ermittelt werde. Die Betreiber weisen die Vorwürfe zurück, berichtete der ORF NÖ online.

Vorwürfe haben sich in den letzten Wochen verdichtet

Die zuständige Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister (ÖVP) sagte am Donnerstag zum ORF Niederösterreich, dass man in den letzten Wochen fast täglich mit Aufsicht vor Ort gewesen sei und sich die Vorwürfe gegen die Einrichtung verdichtet hätten. Deswegen sei jetzt die Entscheidung getroffen worden, der Kinderbetreuungsstätte die Bewilligung zu entziehen, erklärte sie dem ORF am Abend.

(APA/Red)

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