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Missbrauchsvorwürfe gegen Michael Jackson: Ö3 diskutiert "mögliche Konsequenzen"

Die Michael Jackson-Doku "Leaving Neverland" sorgt für Diskussionen.
Die Michael Jackson-Doku "Leaving Neverland" sorgt für Diskussionen. ©APA/AFP/TIMOTHY A. CLARY
Die starken Reaktionen auf die Michael Jackson-Doku "Leaving Neverland", in der zwei Männer den Vorwurf erheben, der Popstar habe sie als Kinder in den 90er-Jahren missbraucht, hat die seit Jahrzehnten geführte Debatte um die Möglichkeit der Trennung von Künstler und Werk neu entbrennen lassen.

“Jeder wollte Michael treffen oder mit Michael zusammen sein. Und dann mag er dich.” James Safechuck sitzt in einem schwach beleuchteten Raum und erzählt vor laufender Kamera, wie er als kleiner Bub Michael Jackson kennenlernte – und wie dieser ihn dann missbraucht haben soll. Zehn Jahre nach Jacksons Tod rückt die Dokumentation “Leaving Neverland” den Popstar wieder in die Schlagzeilen.

Michael Jackson: Ö3 diskutiert über Missbrauchsvorwürfe

Dass Musik von Michael Jackson nach Vorwürfen von Kindesmissbrauch in der aktuellen TV-Doku “Leaving Neverland” wie in anderen Ländern aus dem Radioprogramm genommen wird, hält Ö3-Senderchef Georg Spatt in einem der APA übermittelten Statement nach heutigem Stand für “unwahrscheinlich”.Wien. Nichtsdestotrotz seien die von zwei Männern via Doku und auch im Interview mit Oprah Winfrey geäußerten Vorwürfe, von Jackson in den 90er-Jahren missbraucht worden zu sein, “selbstverständlich” ein Anlass, seine Musik und Person neu zu bewerten. “Wir verfolgen den Fall aufmerksam und diskutieren mögliche Konsequenzen”, so Spatt.

Michael Jackson-Songs aus dem Programm gestrichen

Mehrere internationale Sender haben die Songs von Jackson zumindest für eine gewisse Zeit aus dem Programm gestrichen – manche sind allerdings bereits wieder zurückgerudert. In der Diskussion rund um die HBO-Doku waren auch Stimmen laut geworden, die Zweifel an den Vorwürfen anmeldeten und einen Mangel an Beweisen sahen. Sollte es neue oder eine neue Art von Vorwürfen sowie neue Nachweise geben, so werde das den Umgang von Ö3 mit dem Thema “sicher beeinflussen”.

Welche Musik im Radio gespielt werde, sei eine redaktionelle Entscheidung, betonte Spatt. Insofern handle es sich bei der ständig notwendigen Auswahl auch nicht um eine Form von Zensur.

(APA/Red)

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