Missbrauch: Wiener Mörder Philipp K. muss wieder vor Gericht

Der Mann soll sich in Haft an einem Mithäftling vergangen haben.
Der Mann soll sich in Haft an einem Mithäftling vergangen haben. ©APA
Der Wiener Philipp K., der 2011 wegen Mordes an seiner Ex verurteilt wurde, muss wieder vor Gericht. Dieses Mal wegen sexuellen Missbrauchs.
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Philipp K., der 2011 wegen Mordes an seiner Ex-Freundin – einer Wiener Studentin – zu lebenslanger Haft verurteilt wurde, muss erneut vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft brachte gegen den Mann Anklage wegen sexuellen Missbrauchs einer wehrlosen oder psychisch beeinträchtigten Person ein, bestätigte ein Sprecher des Landesgerichts Krems am Dienstag einen Bericht der “Kronen Zeitung”.

An Mithäftling vergangen

Dem Beschuldigten wird demnach vorgeworfen, sich im März 2018 an einem Mithäftling in der Justizanstalt Stein vergangen zu haben. Ein Termin für die Hauptverhandlung, die am Landesgericht Krems stattfinden soll, stehe noch nicht fest und sei in Vorbereitung, sagte der Sprecher. Die Staatsanwaltschaft habe zudem die Einweisung in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher nach Paragraf 21 Absatz 2 Strafgesetzbuch beantragt. Der Beschuldigte sei in ein anderes Gefängnis verlegt worden, hieß es seitens des Landesgerichts.

K. hat seine Ex-Freundin Stefanie P. in der Nacht auf den 2. Juli 2010 in seiner Wohnung in Wien-Hietzing erstochen und zerstückelt. Er wurde im Mai 2011 von einem Schwurgericht wegen Mordes und Störung der Totenruhe einstimmig zu lebenslanger Haft verurteilt und zudem in eine Anstalt eingewiesen. K. war in einer Sonderabteilung der Strafanstalt Stein untergebracht.

(APA/red)

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